Gedicht: Ein blauer Balken ...
Ein blauer Balken ... . .. und es zittert ein Land Ein blauer Balken schwebt im Land, seine Maße sind bekannt. Es murrt der Pöbel weit und breit, "Politik, Du gingst zu weit!" Der Wähler, so heißt der Souverän, Politik will partout nicht mit ihm geh'n. Wer nicht hören will, muss eben fühlen, so macht's die Natur mit ihren Molekülen. Blitz und Donner, Gewitter genannt, Weidel und Chrupalla als Unwetter bekannt. Wo politische Luftmassen aufeinander prallen, hört man es im ganzen Lande knallen. Hat das Gewitter sich entladen, beginnt das Aufräumen mit Klagen. Zerstört wurde vieles durch die Wucht, welche als Partner den Sturm meist sucht. Politik als Wetter zu bezeichnen, dürfte der Natur zur Scham gereichen. Natur an sich ist und bleibt ein Phänomen, Politik lebt vom Kommen und vom Geh'n. Beim Wetter spricht man vom Klimawandel, in der Politik meist vom Pferdehandel. Welches zieht und welches wird geritten? Darüber sich schon Generationen stritten. Optimismus ...