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Grüße vom Grantler: Das Geld, der Markt und die Gier

  Der Markt, das Geld, die Gier Ganz schnei Geid macha, dabei aa no dreggig lacha, des is heid modern  unta da funkelnden Finanzlatern'. Aktien, von jeda StartUp-Krücke, dazwischen Anleihen als Brücke,  auf fallende Kurse wett'n und in da Welt lustig umanandajett'n. Optionen de muast hom, weil Derivate sogar Kris'n schlong. Stegg dei Geid in'd Börse rein, dann lebst schick und meistens fein. Wenn d' Kurse dann moi sink'n und Verluste furchtbar stinken, dann bleib dabei, du bist dressiert, andere ham längst scho abkassiert! Letzte Ausfahrt, glaub es mir, Fonds, ETFs und Kryptogier. Da Verlust der schreit vor Schmerz, im Hintagrund grinst da Kommerz. Dea hod koa Gesicht, dea hod koa Lem, eah kon dia gar nix gem! Da Kommerz, des is a Geist, dea auf Gefühle scheißt! Eah wui dei Hirn und deine Seele, die Gier ihm das befehle. Er schneidt' mid'm gold'nen Messer 's Hirn heraus und schenkt's dem Wettspielfreudenhaus. Lass di ned vom Kommerz verfü...

Der Weise sagt: Lebe im Jetzt!

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  Der Weise sagt:  "Es gibt keine Zukunft,  es gibt nur die Momente Gegenwart:  Wer von Zukunft träumt,  ignoriert das Leben der Gegenwart!" @Urheberrecht Oskar Springer

Der Weise sagt: Weltraum und Universum ...

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  Der Weise sagt:  Weltraum und Universum  befinden sich im Körper der Zeit! Vom Weltraum wissen wir wenig. Vom Universum nichts. Die Zeit ist das  Alpha und das Omega  des Universums! Sie  war immer ist und  wird  immer sein! Nur der Mensch,  ein Molekül des Universums, maßt sich an,  die Zeit beherrschen zu können. @Urheberrecht Oskar Springer

Gedicht: Ball im Bunker, ....

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      Ball im Bunker, Golfers Gedankenzunder Genau die Fahne angepeilt, Kraft im Probeschwung verteilt: Der Ball, das fiese kleine Stück, sucht im Sand sein Liegeglück. Dort zeigt das kleine Dimpleschwein allen sein Glück, zum Schein. Mal liegt es frech und frei, grinst, meint nonverbal "don't cry!" Ein anderes Mal, gräbt es sich ein. Für Spieler und Sandwedge eine Pein. Noch schlimmer, der Liegeort im Sand: Hinten, Mitte, vorne, nah am Bunkerrand? Auch die Neigung im Bunker, ein fieses Handicap, kein Geflunker. Dazu kommt des Bunkers Art, welche viele Namen hat. Fairwaybunker, meist flach und fein, für Holz und Eisen wenig Pein. Greenbunker, man könnte gern verzichten, weil diese oft den Score vernichten. Topfbunker, wie schon der Name sagt, tief, mit hohem Rand, oft beklagt. Wastebunker am Spielfeldrand, für manche ein wahrer Explorand . Nun zum Sandwedge und desen Zweck: Den Ball gekonnt und ohne Schreck, in hohem Bogen mit viel Geschick, besonders Ruhe und auch Glück,...

Oktoberfest, Wiesnfieber und Dabeiseingier

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  Oktoberfest, Wiesnfieber und Dabeiseingier Alle wollen, alle möchten, Wiesenzeit! Nein, kein angenehmer Zeitvertreib. Dirndl werden ausprobiert, Buam mit Lederhose'n ausstaffiert. Für jeden neuen Wies'ngang, muas da Mensch was anders drong. Hirschlederne in weiß mit Schariwari, da Janka aus Kaschmir, für die Biersafari. Die Seidenbluse nicht mehr passt, das Dekolletè zu sehr verblasst. Mit einem neuen Dirndl, alles tout va biene! Das escalope de poulet nun wunderschön. Der Anstichplatz, seit langem reserviert. Man sitzt, wartet, schwätzt blasiert. Bis dass der Ruf durch alle Zelte hallt: "O'zapft is",  d'Kellnerin Massgriag auf die Tische knallt. Schwitzen, schnaufen,  speisen, saufen, grölen bis das Stimmband streikt, Gemütlichkeit hat ausgegeigt. Wohnungen vermietet, sauguada Preis, an Tausender für's Bett, very nice. Nachher must renoviern, it's all for liquidate! so bleibt die Wohnung immer up to date. Boxen sind seit Jahren reseviert, Damit ein ...

Weidel und die Flachzange ...

  Eine Homage für ein wichtiges Werkzeug Der Begriff Flachzange trifft nicht das, was Frau Weidel ausdrücken wollte, denn Flachzangen haben im Handwerk mittlerweile einen hohen Stellenwert! Die Flachzangen wird benutzt, um Verbindungen herzustellen, wie Ösen oder Bögen, oder, um diffizile Feinarbeiten perfekt zu verrichten. Flachzangen sind also sehr wichtige und elementare Werkzeuge im Handwerksbereich. Im politischen Bereich wird leider "viel Blech" dahergeredet! So sind zum Beispiel Blechscheren besonders wichtig, um Winkel und Ecken bei der politischen Spenglerarbeit sauber zu verkleiden und Wasserdicht zu machen. Daher würde es niemandem einfallen, die Blechschere als Beschimpfungsbegriff zu benutzen, zumal die Kunst der  parlamentarischen Spenglerei auch das Bördeln beinhaltet. Und siehe da, auch dafür muss an bestimmten Stellen eine Flachzange zum Einsatz kommen, um vor scharfen Kanten zu schützen oder stabile Verbindungen zu schaffen. Frau Weidel sollte also nicht ...

September, Du Herbstlicht des Sommers

September,  Du Herbstlicht des Sommers September, siebter Monat oder Neunter? Als siebter Monat Julianisch,   als neunter Gregorianisch. 45 v. Chr. von Cäsar zum Siebten erwählt, 1582 hat Gregor Dich als neunten eingestellt. Bist nicht Herbst und nicht mehr Sommer, wenig Hitze, kaum noch Donner. Für den Wein beginnt die Lese, in München das Oktoberfestgetöse. Schwalben und Störche beginnen ihre Reise,   Alle fliegen auf ihre Weise: Kraniche fliegen mit Menschen in die Wärme. Singdrosseln zieht's auf Flügeln in die Ferne. Altweibersommer wirst Du gern gerufen, Wärme sitzt auf deinen letzten Sommerstufen. Der Herbst klopft an des Sommers Tür, erste Blätter färben sich dafür. Was Deine Wärme am Tag verspricht, hält sie leider am Abend nicht. Pullover und Jacken werden jetzt gekauft, in den Bergen gewandert und geschnauft. Motorräder Deine Ruhe stören, Pilze im Wald Sammler sehr betören. Es beginnt der Herbstgenuss: Oktober schickt schon seinen Törggelgruß. September, Du sche...

Gedicht: Politik, Droge und Depressivum

  Politik, Droge und Depressivum Zeitung am Morgen, voll mit Kummer und Sorgen,  Tagesschau am Abend, weder erquickend noch labend. Der Mensch er lebt als Masochist, Politik, sein persönlicher Sadist. Kürzungen und rauf mit dem Rentenalter, Pflege unbezahlbar und keine Stammhalter! Probleme wohin man sieht, es lebe der Optimismusdieb. Er kommt geschniegelt und gebügelt, Krawatte, auch das Haar gestriegelt. Der Politiker weiß gar nicht was er ist, bekannt ist er als  Phrasensadist. So haut er raus, weil er glaubt zu müssen, die Politikerin auch , um alle zu verdrießen. Der Mensch er geht gebeugt und krumm, Masochisten leiden meistens stumm. Doch alle vier, fünf oder auch sechs Jahr, nehmen Masochisten einen Stift, ja es ist wahr. Vorher reden und fragen sie ab und an, "wer darf jetzt für mich zum Quälen ran?" Der Masochist will wissen wer ihn quält, weshalb er gerne wählt. Sieh da, plötzlich dreht sich der Spieß, Zeit die Dauer vom Sockel stieß. Bürger spielen am Wahltag m...

Der Weise sagt: Ist die Luft erst ...

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  Der Weise sagt:  Ist die Luft frei von Staub und Schmutz, gibt's vor Sonnenstrahlen keinen Schutz. Auch Wasser findet keinen Halt, die Luft zu rein für Regentropfens Gestalt. @Urheberrecht Oskar Springer Was uns die Wüste lehrt, das machen wir verkehrt.

Gedicht: Der Freiheitswalzer auf dem Friedhof

  Friedhöfe sind nicht nur Orte der Trauer  und des Gedenkens,  es sind auch Orte  der ewigen Verschwiegenheit. Daher, lassen wir unserer Phantasie freien Lauf und bewundern den Walzer der Freiheit des Schweigens der dort elegant, ohne Unterlass getanzt wird. Auf dem Friedhof des Lebens tanzt die Freiheit Im Friedhof tanzt die Freiheit, den Walzer der Seelenzeit. Schritt für Schritt aus dem Leben raus, das für viele war ein Graus. Dreivierteltakt, das ist die Melodie, den Viervierteltakt erreichst du nie. eins, zwei, drei – eins, zwei,drei, tanze, denn bald ist’s vorbei. Leise flüstert es aus allen Gräbern, Das Leben, das kann keiner ändern. Tanze den Walzer, tanz ihn mit Gefühl, tanze ihn, sei nicht so kühl! eins, zwei, drei – eins, zwei, drei, tanze, denn bald ist’s vorbei. Was noch nicht gesagt, darüber nur die Trauer klagt. Was ihr alle habt verschwiegen, wird uns irgendwann besiegen! eins, zwei, drei – eins, zwei, drei, tanze, denn bald ist’s vorbei. Geheimnisse...

Gedicht: Hitze und wir - plötzlich heißt es ...

  Hitze und wir - plötzlich heißt es ... ... unzumutbare Temperaturen Wer ehrlich ist und sich erinnert, hat im Süden oft gewimmert. Dabei war es nur Urlaub dort. Heiß sollte es sein vor Ort. Im Meer sich treiben lassen, Wein und Essen musste passen. Mein Gott, war der Ober faul, wie ein müder, alter Gaul. Er musste schuften in der Hitze,  wir rissen kalte Witze.  Lebten Dolce Vita, saßen rum, die dort lebten, waren auf dem Sprung. Gut erholt und braun gebrannt, fuhren wir zurück in unser Regenland. Keine Hitze, gute Temperatur, was jammern die im Süden nur? Und heute, im Jetzt und Hier? Ist Hitze plötzlich keine Zier! Sie quält uns Tag und Nacht. Hat neues Denken hier entfacht. Trinken ist jetzt oberstes Gebot, Nur kein Wein und Bier! Alkoholverbot! Wasser, Säfte, Limonade, Espresso stellt den Blutdruck wieder g'rade. Nun kommt die Hitze auch zu uns! Als Bremserin des flotten Schwungs. Dessen Fehlen wir im Süden oft monierten, stattdessen das Arbeitsleben dort sezierten....

Essay: Homo-Kleingeist, Transformation, Leben und die Zeit

  Es lebe der Wahnsinn  des Homo-Kleingeist...,   ... dessen Geburt  nach Abschluss  der Ausbildung  oder des Studiums  mit dem Kaiserschnitt  des Ehrgeizes  der Anpassung  vollzogen wird. Wie sagte mein Großvater, als es darum ging die Misthaufen aus Umweltschutzgründen abzuschaffen?: "Die Misthaufen sind das Gold der Fruchtbarkeit auf dem Feld. Die Gülle wird der Schlamm der Chemieindustrie und die Geisel des Trinkwassers." Ja, er hatte Recht! Als in den 70er und 80er Jahren die Jagd auf Odelgruben und Misthaufen begann, waren viele Wissenschaftler, Wirtschaftsgelehrte, Landwirtschaftsingenieure, Industriemanager und die Betonwirtschaft sich einig: "Die Zukunft gehört der Gülle", besser gesagt, "Die Zukunft muss der Gülle gehören!" Stimmt sogar! Wenn ich heute Menschen frage, was ist der Unterschied zwischen Mist, Odel und Gülle erhalte ich zur Antwort: "Nichts, alles stinkt fürchterlich und verseucht unsere Umwelt." Dabei verbrei...