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Gedicht: Der Mensch, die Wahl und ...

  ... das Kreuz der Entscheidungsfreiheit Regelmäßig, und das nicht selten, soll sich der Mensch zum Wählen melden. Dafür und besonders für danach lesen Interessierte den Leistungsalmanach. Parteien, Kandidaten, Würdenträger, manche leise, and're laut, einige schräger, Opportunisten, Pazifisten, Leistungsträger, Parteisoldaten, Schreihälse, alle für die Wähler. Wie beim Abfahrtslauf wird's immer schneller, das Rennen der sonst unsichtbaren Stimmenfänger. Plötzlich heißt es bei Pikantem gleiten,  nie zu früh in Problemkurven die Kanten zeigen. Den Berg herunter, möglichst schnell und elegant! Viel Geschrei im Ziel, die Arena, Bundestag genant. Alle zieht es hin, Polposition auf den blauen Sitz. Da wird selbst der Zahmste spitz. Gold, Silber, Bronze oder doch nur Platz?  Beim Interview dann weich wie Wachs. Die Sportart wechselt schon im Ziel, Einer-, Zweier-, Viererbob im politischen Kalkül. Ein Dreierbob raste letztens durch den Eiskanal. Der Sturz in der Berliner Kurve,...

Lebe und wähle, aber ...

  ... lass Dich nicht verrückt machen! Nun also, am 23. FEBRUAR 2025 soll angeblich über die Zukunft unseres Landes und unseres Lebens abgestimmt werden. Die Liste der Wahlkampfslogans der Bundestagswahlkämpfe seit 1956 ist nicht nur sehr unterhaltsam zu lesen, sie zeigt auch welche Parteien für Stabilität im Land, für ein gemeinsames Europa und eine florierende Wirtschaft standen. Die Zeiten ändern sich - Menschen auch Mittlerweile sind Wahlkämpfe auf Personen ausgerichtet, von denen Parteimitglieder glauben, ihnen eine weitere Periode im Bundestag ermöglichen zu können. Es geht, und das bereits seit einigen Wahlperioden, nicht mehr darum für das Land ein gemeinsames Konzept zu entwickeln, welches bisher erfolgreiche Konzepte einbindet, diese weiterentwickelt, um erforderliche, neue, wichtige Alternativen zu implementieren. Seit einiger Zeit herrscht in diesem Land das sogenannte Löwenprinzip: Der neue Rudelchef tötet den Nachwuchs des Besiegten, um seinem Nachwuchs freie Fahrt z...

Gedicht: Schlittschuhzauber ...

  ... und Schlittschuhwonne Auf dem Wasser im Weiher, nur ein dünner Eisschleier. Sehnsucht nach Kufengleiten auf Eis, wie in alten Zeiten. Kunsteis die Sehnsucht lindert, Wärme gleiten nicht behindert. Das Herz, es jubelt Schlag für Schlag, endlich, heut' ist Schlittschuhtag. Eiszeit heißt die große Fläche, Eiszauber die große Schwäche. Alt und jung, groß und klein finden sich dort ein. Die Kufen beißen sich ins Eis, manche üben noch, mit großem Fleiß. Andere gleiten leicht, ja elegant, kleine sind noch angespannt. Pinguine als Gleitbegleiter, mit Lernhilfe geht's viel leichter. Sogar tanzen sieht man Paare, Ach Eiszeit, Du Sinnesklare. Ein Glühwein darf nicht fehlen, sonst gäb's nichts zu erzählen. Die Bratwurst Sinne stärkt, 's ist das Ziel. Wieder geht's zum eleganten Kufenspiel. Die Sonne heute vom Himmel lacht, Auch ohne sie hätt's Spaß gemacht. Eisgleiten in Futlichtromantik, des Eiszaubers eigene Thematik. Den Abend auf Kufen gleiten lassen, das Leben wi...

Wir Blogger, Desperados auf dem Highway der Gedanken

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Wir Blogger werden sehr oft als Desperados der schreibenden Zunft bezeichnet. Sind wir das? Nein! Wir sind nicht zu jeder Verzweiflungstat bereit. Aber, wir suchen mit Worten das Abenteuer des freien Denkens. Wir nutzen und genießen die Freiheit des Denkens, die Schwerelosigkeit unserer Texte ebenso wie die weite, bunte und aufregende Welt der Worte. Wir sind die Easy-Rider der Gedanken.  Unsere Straßen sind gepflastert mit Themen, welche von uns mit Bedacht, Rücksicht und Verstand befahren werden. Dabei öffnen sich täglich neue Welten, deren Impressionen wir in Gedankenbildern mit Wortkreationen wiedergeben. Der Fahrtwind der Impressionen beflügelt unser Denken.  Wir suchen in der Ferne das Unbekannte, dem wir Bedacht entgegenfahren.  Haben wir es gefunden, zeigt sich am Horizont eine neue Ferne, welche uns animiert weiterzufahren. Ob wir damit Geld verdienen? Einige sicher.  Viele von uns eher wenig bis gar nichts. Und doch finden wir alle etwas, das viele suchen: ...

Freiheit hat viele Gesichter! Warum ...

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...  Freiheit verzweifelt ihren Platz sucht. Liberté, Égalité, Fraternité Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Freiheit, alle wollen sie.  Viele kämpfen für bzw. um sie.  Und doch wird individuell oder gemeinsam versucht, der Freiheit einen goldenen Käfig zu bauen, aus dem sie, je nach Bedürfnis und Laune für begrenzte Zeit heraus darf. Nach Erfüllung ihrer Aufgabe und Befriedigung von Wünschen hat sie sich wieder in ihrem Käfig einzufinden, um keinen größeren Schaden im Denken der Allgemeinheit anzurichten. Einerseits hat Freiheit ihren festen Platz auf dem Altar der Theorie.  Andererseits wird sie in der Praxis des Lebens als Fluch des Miteinander verdammt. Heute einen Text ohne Genderregularien zu schreiben, hat in manchen Augen fast Züge von Anarchie. Dabei fällt mir auf, bei Brüderlichkeit müsste ich doch auch, irgendwie, gendern.  Nur, wie wird ein Begriff, der Teil des Schlachtrufes eines der angeblich gesellschaftlich wichtigsten Umbrüche der Weltgeschi...