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Gedicht: Klassentreffen für Jugendsehnsucht

  Klassentreffen für Jugendsehnsucht EINLADUNG - ERINNERUNG Mit einem Anruf, unerwartet, werden Erinnerungen gestartet. Wie lange ist es her, denk ich sofort. seit ich verließ, die Schule dort. Zwei Jahre Knabenschule Ismaning, davor ich in Eichenried zur Schule ging. Wendelin hieß mein erster Kontakt, Sport war an diesem Tag angesagt. Danach Rechnen, mit einer Probe, Dieser Schultag, eine Katastrophe. Wegen Grippe war ich vorher krank, dividieren, ein Fremdwort, die Hoffnung sank. So wurde ich, mehr schlecht als recht, den Anforderungen gerade noch gerecht. Zwei Jahre später, man glaubt es kaum, stand ich in München, vorm Realschulzaun. Auf Wiedersehen, Herr Lehrer Ziegeltrum, Ich mach das, was andere tun. Ich lern' Haidhausen kennen, muss dafür zum Schulbus rennen. 57 Jahre ist das her, eine Ewigkeit. Nun treffen sich nach langer Zeit die Jahrgänge 54 und 55 in der "Rest" wie damals heißt's "forever the best". Das Treffen: Das Treffen - Pure Wahrheit! Die ...

Gedicht: Juni der ...

  SOMMER- Sehnsuchtsmonat   Hallo lieber Juni, Du Sommerbringer, rastloser Sonnenstrahlenschwinger. Warst heuer unser Wolkenhirte, schenktest uns Regentropfenbürde. Wir haben es genossen,  glaube mir, keine Hitze hier,  waren nicht einmal verdrossen. Wild hast Du es getrieben. Statt Sonne schlimme Fluten. Wo ist Dein Charme geblieben? Und der Wiesen bunte Blumen? Hast Du mit dem Juli einen Pakt? Auch sein Beginn, sehr vertrakt. Schenkt ihr uns heuer Regen? Damit wir Trinkwasser hegen? Denkt daran, Mensch und Pflanzen brauchen neben Regen auch Sonnenschein zum Leben. Ach lasst doch  Sonnenstrahlen tanzen!

Freiheit hat viele Gesichter! Warum ...

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...  Freiheit verzweifelt ihren Platz sucht. Liberté, Égalité, Fraternité Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. Freiheit, alle wollen sie.  Viele kämpfen für bzw. um sie.  Und doch wird individuell oder gemeinsam versucht, der Freiheit einen goldenen Käfig zu bauen, aus dem sie, je nach Bedürfnis und Laune für begrenzte Zeit heraus darf. Nach Erfüllung ihrer Aufgabe und Befriedigung von Wünschen hat sie sich wieder in ihrem Käfig einzufinden, um keinen größeren Schaden im Denken der Allgemeinheit anzurichten. Einerseits hat Freiheit ihren festen Platz auf dem Altar der Theorie.  Andererseits wird sie in der Praxis des Lebens als Fluch des Miteinander verdammt. Heute einen Text ohne Genderregularien zu schreiben, hat in manchen Augen fast Züge von Anarchie. Dabei fällt mir auf, bei Brüderlichkeit müsste ich doch auch, irgendwie, gendern.  Nur, wie wird ein Begriff, der Teil des Schlachtrufes eines der angeblich gesellschaftlich wichtigsten Umbrüche der Weltgeschi...