Kruzifix, mir langt's! Die Generation F ...
Meine ganz persönliche Meinung
zur Generation "F"
Fordern, Forderungen, Fordern!
Und sonst?
Gesellschaftskritik: Die Scheinheiligkeit von Politik und Gesellschaft
Sollte es tatsächlich so sein, dass 70 % der Jugend einen verpflichtenden Dienst ablehnen, dann ist dieses Land am Ende.
Die Generation „F“ (Forderung) fordert hemmungslos und ohne jede Scham! Allerdings, das zu deren Schutz: Sie sind das Ergebnis der Erziehung von Eltern, die einmal Kinder der Boomer waren.
Die moralische Konsequenz wäre: Wer einen verpflichtenden Dienst ablehnt – egal ob Wehr- oder Zivildienst – und dafür auch noch öffentlich eintritt, der oder die sollte bitte auch keine Forderungen an einen Staat richten, der ihm, ihr oder ihnen nichts bedeutet.
Moral wird von der Generation F sehr hoch gehalten – leider nur auf Forderungsplakaten. Denn schließlich ist diese Generation etwas Besonderes: Ihr Wohlergehen besteht in der Versklavung von Eltern und Großeltern, welche gerne ihren masochistischen Anwandlungen frönen. Die Grundeinstellung EGOISMUS hat damit die Basis unserer Gesellschaft in voller Breite erreicht und dehnt sich aus wie eine Epidemie.
Wer lieber unter russischer oder anderer diktatorischer Knute sein Leben fristen möchte, soll doch bitte gleich dorthin ziehen, damit die Kassen und öffentlichen Stellen hier entlastet werden.
Die andere Frage, warum die Grundeinstellung „Legal, Egal, Scheißegal“ hier so fröhliche Urstände feiert, bleibt wohl von Gesellschaft und Politik gerne unbeantwortet. Nun, wenn Politiker sich damit brüsten, bei der Wehrdienstverweigerung aus Karl May zitiert zu haben, oder andere stolz darauf sind, der Bundeswehr ein Schnippchen geschlagen zu haben, sollte man sich über das heutige Verhalten nicht wundern.
Dass ausgerechnet ein Blaublüter aus der CSU es geschafft hat, die Wehrpflicht auszusetzen und mit Hilfe der Linkspolitiker, zusammen mit der Bundeskanzlerin, der Bundeswehr das Messer in den Rücken gerammt hat, ist umso erstaunlicher. Verbunden war damit auch die „Abschaffung“ sozialer Dienste. Es haben sich auch nur wenige verantwortlich gefühlt und diese Dienste nach Abschaffung der Wehrpflicht freiwillig geleistet, wo doch angeblich viele dies für sehr wichtig gehalten haben. Da hat dann doch die Philosophie des Sozialwohls vor dem Sturm des Egoismus die Segel gestrichen.
Was hat dies gelehrt?
- Das eigene Land zu verteidigen ist so überflüssig wie ein Kropf!
- Für das Land, in dem ich lebe, brauche ich nichts zu tun!
- Dieses Land hat die Aufgabe, alles für mich zu machen, damit es mir hier gut geht!
- In Krankenhäusern und Pflegeheimen sollen die Dienst machen, die noch lernen müssen, dass soziale Verantwortung dann abzurufen ist, wenn es mir oder meiner Familie schlecht geht.
- Dieser Staat ist mein Selbstbedienungsladen, der die Kosten für Kitas, Schulen, Universitäten, Pflege und medizinische Behandlung jederzeit zu tragen hat!
- Politische Posten sind das Sprungbrett für eine Karriere, welche ich sonst nie erreichen könnte (Habeck, Baerbock, Schröder, auch Merz in der Übergangsphase und viele andere).
Daraus haben auch andere gelernt! Einige der oben genannten Grundsätze haben sich auch viele Asylsuchende zu eigen gemacht bzw. es wurde ihnen bewusst und unbewusst vermittelt. In manchen Fällen sogar stark unterstützt!
Und die heutige Politjugend? Aus den Lagern der Politjugend dröhnt es lautstark: „Die Boomergeneration treibt uns in den Ruin, ab mit denen an die Front, damit sie uns verteidigen.“
Während also die Generation „F“ chillt, sollen die Boomer und eventuell die noch Älteren für Sicherheit und Bequemlichkeit sorgen, damit die jungen Hobby-Philosophen ihren Theorien frönen können.
Die Praxis der Boomer war eine andere! Es gab damals keine Wasserfunparks, Hallenbäder, klimatisierten Eislaufbahnen, ausgebauten Spielplätze oder Skaterarenen. Spielsachen wurden gepflegt, waren aus Holz oder Metall, manchmal auch von den Eltern gebaut oder gebastelt. Auf jeden Fall kein Plastikwegwerfspielzeug aus sonstwoher. Räder wurden selbst repariert und gepflegt und sogar die Schuhe mussten geputzt werden. Schwimmen lernte man im Baggersee, indem man in einer Ecke begann, kurze Schwimmzüge zu machen. Mit der Zeit wurde man sicherer und traute sich mehr.
Realität im Arbeitsleben
Zwischen dem 14. und 16. Lebensjahr haben 90 % der Boomer zu arbeiten begonnen. Zwischen 6:00 Uhr und 7:30 Uhr begann die Arbeit, mit einer Stunde Mittag für unter 18-Jährige. Es wurde mitgearbeitet, bis die anderen nach Hause gingen. War man mit der Lehre fertig, kam die Bundeswehr: 18 Monate, später dann 15 Monate, dann 12 Monate. Dies allerdings nur für Männer! Danach ging es zurück in die Arbeit. Kein Jahr durch die Welt tingeln und nicht genau wissen, was man danach eigentlich machen soll oder – noch besser – will.
Viele Boomer waren in der freiwilligen Feuerwehr, in Vereinen, beim Rettungsdienst oder der Bergwacht am Wochenende im Einsatz, damit denen, welchen es öfter langweilig war und die dadurch auf abstruse Ideen kamen, geholfen werden konnte. Mittlerweile ist die Menge derjenigen, denen es langweilig ist, so groß, dass Vereine und Rettungsdienste fast vor dem Kollaps stehen.
Die meisten Boomer haben 40 bis 45 Jahre gearbeitet. Eine Zahl, welche die Generation „F“ schwer erreichen wird, denn viele beginnen mit der Arbeit erst zwischen 25 und 30 Jahren. Es sind heute schon fast die Ausnahmen, die vor dem 18. Lebensjahr zu arbeiten beginnen! Das Durchschnittsalter bei Lehrbeginn liegt heute bei 19,6 Jahren.
Ob die Intelligenz der Jugend so gewaltig gestiegen ist oder die Anforderungen in den Schulen dem Leistungsvermögen der Schüler angepasst wurden oder werden mussten – darüber kann man trefflich streiten. Jedenfalls sprechen die Statistikzahlen eine eigene Sprache! Ob uns das mittlerweile angeblich wesentlich höhere Ausbildungsniveau oder die modernen Bildungsparadigmen, zu denen auch die familiäre Erziehung von Kindern gehört, in die aktuelle Misere geführt haben, möchte ich hier nicht näher behandeln.
Fest steht: Unsere Gesellschaft steht vor einem gewaltigen Forderungsproblem, das sie selbst genährt hat. Dazu haben viele Politiker, Eltern und Parteifunktionäre beigetragen. Ob eine Wende noch möglich ist, wage ich zu bezweifeln. Zumal versucht wird, mit der KI den Ausweg zu finden, welche auch nur das lernen kann, was der Mensch ihr vorleben wird. Sollte sie allerdings eines Tages autark werden, dürfte sie sich wohl zuerst derer entledigen, welche versuchen, sie für ihre egoistischen Interessen zu manipulieren.
Digitale Sucht und Abhängigkeit
Mittlerweile müsste es heißen: „Digital, Infernal, Scheißegal“. Denn die virtuelle Welt frisst sich durch die Gehirne und macht süchtiger, als es bestehende Rauschmittel jemals könnten. Wenn Abgeordnete, Ministerinnen und Minister in Land- und Bundestagen während der Reden auf ihren Handys rumspielen, dann zeigt das, wie wenig Interesse sie noch am Tagesgeschehen in ihren Parlamenten haben. Sie sind verdammt noch mal Vorbilder für Schüler und Jugendliche! Wer aber seine eigene Sucht nicht im Griff hat, sollte nicht versuchen, anderen deren Sucht zu verbieten. Mittlerweile ist die Rede von „Digitaljunkies“ auf den Abgeordnetenbänken des Bundestages und der Landtage.
Forderung nach einem Recht auf analoges Leben und Teilhabe im Grundgesetz
Ja, es ist richtig, ein Recht auf analoges Leben und Teilhabe im Grundgesetz zu verankern. Es wird einfach erwartet, dass alle sich digital zu bewegen haben. So wie bei Covid alle einfach eingesperrt werden konnten, weil einige Schlauköpfe das wollten, statt auf Eigenverantwortung und Vernunft zu setzen, so sollen heute alle mit der digitalen Welt zwangsbeglückt oder, besser gesagt, vergewaltigt werden. Noch wird die Gruppe derjenigen unterschätzt, die sich der Volldigitalisierung widersetzen.
Allmählich beginnt sich hier ebenfalls Widerstand zu bilden. Dieser wird einfach ignoriert, weil die Generation F alles und jedes digital geregelt haben möchte – vermutlich sogar bis hin zur Klopapierlieferung. Auf der einen Seite über Vereinsamung jammern, andererseits sich alles und jedes nach Hause liefern lassen, um die eigenen vier Wände nicht mehr verlassen zu müssen.
Am Ende sollen dann die Alten zur Unterhaltung der digitalbequemen F-Generation von Wohnung zu Wohnung ziehen, damit diese Menschen noch wissen, was soziale Kontakte sind.
Ich kann nur auf das Buch von Peter Hahne hinweisen, der darin sehr treffend den aktuellen Zustand unserer Gesellschaft durch alle Bereiche beschreibt. Vielleicht sollte sich das mancher unter das Kopfkissen legen, um wenigstens noch durch das Schlüsselloch der Haustür des Hauses „Ignoranz“ einen Blick auf die Realität zu erhaschen!
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