Corona - Und wir?


Das erste, was wir wissen: dieses Virus ist gefährlich.

Das zweite: Mit Kontaktreduzierungen wird die Ansteckungsgefahr geringer.

Das dritte: Nicht alle sind daran interessiert, die Ansteckungsgefahr zu bannen.

Das vierte: Die Interessen und die Egoismen Einzelner (Gruppierungen) gefährden uns alle.

 

Ein kleines Virus hat etwas geschafft, was bisher selten jemandem gelang: die Kooperation von Arroganz und Ignoranz in gebündeltem Aktionismus zur Verzweiflung zu bringen. 

Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft sollten plötzlich zusammen an einem Strang ziehen. 

Ein Vorgang, welcher bisher noch nie da war. 

Dieses Virus bat die Nationen zum Tanz. Zu einem Tanz, dessen Takt es selbst vorgibt. 

Viele führende Obrigkeiten jeden Landes erwiesen sich als schlechte Tänzer. Manche versuchten an diesem Tanz erst gar nicht teilzunehmen.

 Bei manchen war zu beobachten, sie hatten noch nicht einmal die Grundschritte dieses Tanzes verinnerlicht. Ganz zu schweigen vom Rhythmus der gemeinsamen Bewegung. 

Noch heute laufen viele der vermeintlich Verantwortlichen in alle Richtungen, in der Hoffnung gerade auf ihrem Laufweg läge die Lösung der Probleme. 

Schon zu Beginn der Pandemie hat es sich gezeigt, wie menschlich, vor allem aber auch, wie egoistisch oder noch besser, verantwortungslos gehandelt werden kann. 

Natürlich war eine derartige Situation im digitalen Zeitalter noch nicht aktuell. Mit Surfern und Hochtechnologierechnern hat man doch alles im Griff - meinte man.

 

... im Netz grassiert  d e r  Virus, im Leben mutiert  d a s  Virus!

Plötzlich taucht außerhalb des Netzes ein Virus auf, das nicht mit Cyberabwehr bekämpft werden kann. 

So ist es eben: im Netz grassiert d e r  Virus, im Leben mutiert d a s  Virus!

Vermutlich begannen hier die Missverständnisse.

Erst waren Masken als Mund- und Nasenschutz verpönt, "weil die ja sowieso nicht helfen".

"Dieses Virus verschwindet wie eine Grippe, sobald es wärmer wird, haben wir es los", war die selbstsicher Antwort mancher Vielwisser. 

Dann war plötzlich Maskenzwang, AHA-Regeln und dann der erste Lock-Down. Der Schock saß. Es muss wohl mehr sein als eine Grippe. 

 

Während dieser Zeit hatte in Großbritannien der vom Struwwelpeter zum Hobbywissenschaftler mutierter Premierminister alle Hände voll zu tun, um von einem Hot-Spot zum nächsten zu reisen, um fleißig die Hände zu schütteln, denn die Finanzhochburg London darf nicht zum Erliegen kommen. 

Erst als er selbst in der Intensivstation auf die Hilfe vieler "Helden der Pandemie" angewiesen war, erkannte er: auch vor Geld und Politik macht das Virus nicht halt. 

Auf Amerika einzugehen verbietet der Anstand und das Vergessen über das Geschehene.

 

"Schließlich erwarten die Aktienmärkte Ergebnisse!"

Wissenschaftler schafften es nicht, ihr mittlerweile erworbenes Wissen schaffend in die Waagschale der Diskussionen zu werfen. 

Erst als manche Verantwortliche begannen, die Arroganz auf dem Altar der Erfahrung und des Wissens zu opfern, zog sich die Ignoranz aus dem Geschehen mehr und mehr zurück. 

Mit Hilfe der Wissenschaft begann der Versuch, einen geregelten Feldzug gegen den unsichtbaren Feind, welcher es sich mittlerweile in seinen Wirten gemütlich gemacht hatte, zu starten.

Der  Prediger im eigenen Land gilt nichts. 

Sofort verstanden es manche Verantwortliche "ihren" Professoren klar zu machen, dass es doch auch andere Ansichten geben kann, vielleicht sogar muss. Und es musste sie geben. 

Der Bürger verstand am Ende nichts mehr. Wer denn nun der Bessere sei, wer denn mehr Erfahrung hat und wer vielleicht noch etwas zu meinen hat. 

Politik und Lobbyisten schafften es, dem Chaos Nahrung zu geben. Die einen witterten das Geschäft, die anderen bessere Sympathiewerte.  

So fanden sich bereits die ersten Lobbyisten an den Hintereingängen der Parlamente zusammen, um für den neuen Wirtschaftszweig, Pandemie, mit Hilfe staatlicher Gelder die Fundamente zu gießen. 

Mu-Na-Schutz-Textilien sollten her, koste es was es wolle. Leider gab es keine Aktien für diesen Bereich der Wirtschaft. Sie wären durch die Decke gegangen und zugleich hätten die Zocker auf den Fall dieser Aktien wetten können. 

Die FFP-2 Maske - Für Freiheit Phase 2 - hätte der Aktienhype werden können. 

Vakzine, was für ein Wort für Zutaten zu einer Schutzimpfung. 

Diese brachten nun zum ersten Mal Bewegung an die Börse.

 Heerscharen von Chemikern, Forschern, Medizinern und Wissenschaftlern arbeiteten Tag und Nacht an den Kochtöpfen der Medizinküchen, um die Suppe der Corona-Abwehr dosengerecht zu kreieren. 

"Schließlich erwarten die Aktienmärkte Ergebnisse!" Da staunt der Laie.

 

Normales Leben? Ich wusste gar nicht, ...

Am 15. März 2021 öffnete sich die nächste Falltüre ins Chaos der Impfstoffe. 

AstraZeneca - Gestirne des Philosophen - sofern man das Z durch ein S ersetzt, kommt eine hochtrabende Bezeichnung zustande. 

Nur, die Philosophie ist die Lehre der "Liebe zur Weisheit"; leider nicht immer der Weg in die Realität.

"Nebenbei geht es auch um ein hoffentlich bald wieder normales Leben."

Normales Leben? Ich wusste gar nicht, dass es ein normales Leben gibt. Ich habe da zu blauäugig gedacht und versucht mein Leben so weit es geht, selbst zu steuern. 

 Bisher wurde mir immer gesagt, wir sollen doch zufrieden sein, wir leben seit Jahrzehnten ohne Krieg, ohne Hunger, ohne Not, fast sichere Arbeitsplätze und haben ein sehr gutes Sozialsystem. 

Bis mir und vermutlich vielen anderen klar wurde, "normales Leben" ist verbunden mit Reisen, Karneval, Partys, Promillezirbel- und -slalomstuben in den Skigebieten und nicht zu vergessen täglich geöffneten Nachtlokalen. 

Wenn dem so ist, dann sollte doch auch gesagt werden dürfen, viele konnten an so einem "normalen Leben" nur zum Teil oder gar nicht teilnehmen, denn sie waren aus unterschiedlichen Gründen gar nicht auf der Sonnenseite des "normalen Lebens".

 

Eltern verlangen Bildung auf Teufel komm raus. 

Werfen wir doch einen Blick in die Schulen. Auch vor den Klassenzimmern hat dieses Virus nicht halt gemacht. Leider treffen im Klassenzimmer zwei Viren aufeinander: Corona und vielleicht das noch Schlimmere, die grassierende Angst nicht am Wettlauf der weiterführenden Schulen teilnehmen zu dürfen. 

Eltern verlangen Bildung auf Teufel komm raus. Dabei vergessen sie, Bildung und zweckgebundenes Schulwissen sind zwei paar Stiefel.

 Bildung ist erworbenes Allgemeinwissen, welches nicht unbedingt in den Lehrplänen enthalten sein muss, vermutlich auch gar nicht kann. 

Bildung ist mehr als in Amtsstuben erstellte Lehrpläne, welche an den Haltestellen der Realität vorbeifahren, auf der Suche nach dem Sinn ihres Inhalts.

Bildung von der Schule im Besonderen und im Allgemeinen zu verlangen ist schon etwas verwegen, um nicht zu sagen "vielleicht sogar dreist". 

Schule hat die Aufgabe das erforderliche Wissen je nach Schulart zu vermitteln.

 Erziehung und Bildung von zu Hause in die Schule auszulagern hat fast etwas mit der Erstellung eines Kosten-Nutzen-Planes zur Gewinnmaximierung an Freizeit zu tun.    

Wäre es angesichts der Situation nicht angebracht, das "normale Leben" etwas herunterzufahren, damit alle, die wirklich wieder in ihr normales Leben kommen möchten, die Chance dafür erhalten können?

 

Leider ist dieses Virus vermutlich auch Feinschmecker

Weihnachten, das Fest der Liebe, es musste stattfinden, um mit seinen Liebsten zu "entcoronisieren". 

Die Hobbyvirologen aus den Sterne-Küchen-Laboren versuchten mit dem Duft der Gänsebratenaerosole Corona aus den Lokalen zu vertreiben.

 "Das können wir schon fernhalten", verkündeten Hohepriester zahnlückenfüllender Edelportiönchen, welche manchmal etwas zu kreativ für den normalen Geschmack auf den Tellerchen ruhen.  

Leider ist dieses Virus vermutlich auch Feinschmecker. Es coronisiert in allen Gläsern jeder Manufaktur und auf jedem Porzellan. 

Da stellt sich doch die Frage, ob die Bundeswehr die mobilen Bestecksets ihrer Soldaten zum Verkaufsschlager machen könnte. Messer, Gabel und Löffel alles in einem Set zum Einstecken. Dann bleibt das Virus wenigstens in der Manteltasche und den Gastronomen die "Sortiererei" erspart.

Wenn am Ende auch noch jeder sein eigenes Glas mitbringt, weiß die Bedienung mit geschultem Auge, was der Gast serviert haben will.

 Vielleicht wäre das sogar ein erster, zukunftsweisender Schritt zur Kostensenkung in der Gastronomie.

 Leidtragende des ganzen Treibens sind die, noch nicht von Betriebswirtschaftlern zu Fast-Food Durchlauftempeln umgestalteten Traditionslokale, welche sich der "Normalität" der zu Mikrowellenalleskönnern emanzipierten Elektronikgarküchen tapfer entgegengestellt haben. 

 

Hat Corona menschliche Verhaltensweisen?

Vom Verbot des privaten Geschlechtslebens haben sich die Verantwortlichen bisher noch nicht zu sprechen getraut.

 Selbst die, manchmal sogar erklärbaren familienextern stattfindenden zwischenmenschlichen Gefühlsausbrüche, wurden noch nicht untersagt. 

Vermutlich war deshalb der Kontaktbesuch von einer Person zu zwei anderen erlaubt. 

Aber bitte nicht zwei Personen zu einer Person. Das berühmte französische Trois ist nach den derzeitigen Bestimmungen vermutlich nur möglich, wenn zwei Besucher zu einer Person kommen. 

Konsequenterweise wurden die Häuser der Freude, allgemein als Männerbetreuungsheime für "Untenrumbedürfnisse" bezeichnet, geschlossen. 

Damit aber die die hohe Kunst der körperlosen Züchtigung für ganz Anspruchsvolle aufrechterhalten bleiben kann, winken täglich, und das antiseptisch, neue Corona-Regeln.


Corona hasst die Einsamkeit, die Monotonie des Singulären.

Es fühlt sich in der Masse wohl und versteckt sich gekonnt. 

Man könnte sagen, es hat menschliche Züge. 

Ob hoch in der Luft, in fliegenden oder tief unten in der U-Bahn, in gleitenden Metallcondomen.

Ebenso bei geplanten  oder temporär notwendigen Menschenansammlungen.

Wenn Menschen zur Arbeit müssen, weil deren Berufe kein Home-Office zulassen, dann sollten doch zumindest die Wege dorthin einigermaßen geschützt werden. 

In Südkorea und China sah man ganze Kompanien von "Desinfekteuren" in weißen Anzügen. Auf der Straße, an den Öffentlichen Verkehrsmitteln und weit darüber hinaus. 

Bei uns? Die Verantwortung wurde auf den Bürger übertragen. Er selbst muss dafür sorgen, dass seine Umgebung im Reinen bleibt.

 Statt gemeinsam mit dem Bürger an Orten der höchsten Gefahren Präsenz mit aktivem Verhalten zu zeigen, wurde den Bürgern vermittelt, sie trügen selbst die Verantwortung. 

Gerade an den Luftauslässen der U-Bahn-Höfe, der Klimaanlagen und der sogenannten "heißen Orte der Begegnungen", wie Fußgängerzonen und Bahnhöfen wäre der Einsatz von Desinfektionsteams gefragt gewesen.

 Die Bürger hätten sich unterstützt gefühlt und das "WIR-Gefühl" vermittelt bekommen.

Ja, wo soll ein WIR-Gefühl herkommen, wenn unsere Politik die Philosophie des ICH FÜR MICH täglich vorlegt.

 

Es hat Friday for Future entmachtet. 

Von den Umweltschützern habe ich dazu nichts gehört, obwohl sie doch sonst immer irgend etwas sehr laut und fordernd zu sagen haben. 

Corona hat den Umweltschutz selbst in die Hand genommen.

 Keine Flugzeuge, keine Kreuzfahrtschiffe, viel weniger Autoverkehr, dadurch viel weniger CO² und weniger Ölbedarf obwohl der Preis jetzt wieder Höchstpreise erreicht. 

Es hat Friday for Future entmachtet. 

Die Religionsgemeinschaft Greta war laut, musste reisen. Corona ist leise. 

Noch dazu lässt es sich tragen bzw. ohne viel Energieaufwand transportieren. 

Es wundert mich von Allesschützern noch nicht gehört zu haben: "Corona gehört unter Artenschutz". 

"Es muss vor der Ausrottung bewahrt werden, da es der Umwelt unsagbare Dienste erweist." 

"Geschützt werden muss es vor der Spritze, welche es hinterhältig zur Strecke bringt. Menschen handeln wider der Natur! Man muss ihm Lebensräume zubilligen, um seinen Bestand nicht zu gefährden!", so oder ähnlich könnte der Wortlaut einer Auftaktrede der noch nicht gegründeten "Vereinigung zum Erhalt gefährdeter, unsichtbarer Arten" lauten.

Sollte ein Gutachten auch noch ergeben, Corona benötigt für seine Vermehrung massenhaft CO², dann sehe ich große Probleme mit dem Impfplan. 

Ich sehe schon die Demonstrationszüge durch zugepflasterte Innenstädte ziehen. Deren Schlachtruf von den Wänden hallt: "Co Co Corona macht uns frei, frisst massenweise C-O-Zwei!" Oder auch deren Gegner: Weg mit Corona zwei, Schutz für Baum und grünes Allerlei!"

In diesem Sinne rannten und rennen alle irgendwohin, nur weiß eben keiner genau, wohin es denn gehen soll. 

 

Karl Valentin hat es vorausgesagt: "Wollen täten wir schon mögen, aber dürfen haben wir uns nicht getraut."

Wie wahr. Siehe Bestellung der Impfdosen. Danach der Streit um die beste Medizin und heute? AstraZeneca das Problem. 

Darum ist es wichtig, über Irgendetwas zur reden, oder noch besser zu talken, bzw. irgendetwas zu tun, was Dürfen und Trauen im Sinne der Verzweiflung vereint. 

Der neue Wortkatalog des Moderne gibt uns Einblicke: Lockern, Aufsperren, Runterfahren, Beschränken, Kontrollieren, Impfen, Abstand, Hände waschen, Masken, Lock-Down, Vollbremsung, Mutation, Mutante, Grenzkontrollen, Quarantäne, Desinfektion, AHA-Verhalten, Homescooling, Homeoffice, Homekindergardening, Ansteckung, Depression, Ruin, Kollaps, Langzeitwirkung, Pleite, Insolvenz, Infizierte, Inzidenz, Infektionen, Reproduktion, Neuinfektionen, Genesene, Verstorbene, Virologen, Gutachten, Beatmung, Ersticken, Sterben, Freiheit, Reiseverbot Sehnsucht, Depression, Durchseuchung, normales Leben und nicht zu vergessen, Wahlen.

 

Die Sorge, Corona könnte Auswirkungen auf die Wahlen haben treibt mehr um, als die Sorge um die Gesundheit der Bürger im allgemeinen Leben. 

Die letzten beiden Wahlen im Südwesten der BRD haben ein Beben erzeugt, welches zeigt, das gemeinsame Zittern kann auch mit einer Impfung nicht aus der Welt geschafft werden.

Wenn Bürger regelmäßig wie Kleinkinder ermahnt werden, sich in Disziplin zu üben und an Regeln zu halten, dann sollte das auch vorgelebt werden. 

Nicht nur von den politisch Verantwortlichen, sondern auch von denen, die behaupten mit Ihren Unternehmen die stärksten Stützen der Gesellschaft zu sein. 

Egal, ob dies die aktiennotierten Unternehmen oder die sich an den Masken gütlich getan habenen Mittelstandsbetriebe mit guten Verbindungen zum Mandatshimmel waren. 

Siehe Maskenskandal, Impfstoffproduktion und der dazu gehördende Verteilerschlüssel der EU, welche glaubt, über alles und jeden die regelnde Hand halten zu müssen, um selbst nicht die Kontrolle über das Chaos zu verlieren, das sie in regelmäßigen Abständen neu befeuert.

Wenigstens kann der Bürger beruhigt in die Zukunft blicken: Er darf auch Fehler machen, denn es ist politisch erlaubt, menschlich zu sein.

 Sogar Schlitzohr darf man sein. Nur übertreiben sollte man es nicht.

 

Ich plädiere für  PaPaVi-Ministerien: Pandemie-Panik-Viren-Ministerien.

Dort sammelt sich die Verzweiflung der Politik mit ihren Beratern, zusammen mit den Säulen der Gesellschaft, um der Bevölkerung in regelmäßig passender Dosis über Diskussionen zur Problembewältigung zu berichten. 

Bisher übernehmen das die Fernsehsender. 

Leider konnte Corona noch nicht eingeladen werden, da es sich offensichtlich auch noch medienscheu verhält. Zum Verdruss aller Talkmaster.

Die Bevölkerung weiß seit 2020 nicht mehr, ob uns Covid zusammen mit Lobbyisten oder gewählte Parlamente regieren. 

Ab und zu muss dort vermittelt werden, es gibt tatsächlich Bürger, welche jeden Tag mehr Disziplin an den Tag legen, als manche Verantwortliche in den Parlamenten der Bundes- und Länderregierungen. 

Jetzt stellt sich sogar heraus, nicht jeder Politiker muss täglich fliegen. Entschuldigung, ich meine natürlich täglich das Flugzeug benutzen. Auch nicht jeder, der glaubt, ohne ihn bricht die Welt entzwei. 

Ja, wollen täten wir schon seit langem mögen.

Ach würden nur die Impfdosenproduzenten sich auch trauen zu können, vor allem aber zu gönnen.

Leben von hinten gelesen wird zu Nebel. Bei dieser Witterung ist Vorsicht geboten. "Die Fahrweise den Sichtverhältnissen anpassen", heißt es in der StVO. 

Corona ist derzeit der Nebel in unserem Leben. Hoffen wir auch für die Zukunft auf viele vor- aber vor allem weitsichtige Verantwortliche und vorsichtige Alltagsteilnehmer. 

Gerüchten zur Folge, soll es neben den brasilianischen, südafrikanischen, britischen und amerikanischen Mutanten in Deutschland bereits 16 Mutationen geben. Danach steht es nun jeder Landesregierung frei, sein Virus zu bekämpfen und die Strategien jeweils selbst, zusammen mit dem Oberlandesvirologen, zu erarbeiten.


Mal anders Sponsern! In Schulen investieren!

Wenn unsere Wirtschaft, die Unternehmen und Behörden gut ausgebildete Fachkräfte wollen, weil sie diese benötigen, dann sollten sie doch bitte in einer konzertierten Aktion dafür sorgen, dass alle Schüler mit Lap-Tops ausgestattet werden. 

Die Wirtschaftsminister mit den Kultusministern und die Vorstandsvorsitzenden der Großunternehmen sind hier gefragt. 

Dann gibt es eben weniger Sponsorengelder für Fußball und DFB bzw. Motorsport, Basketball usw. 

In dieser Zeit sollten auch einmal Denkorgien erlaubt sein und nicht nur "Fordern auf Teufel komm raus".

Nebenbei: warum Unterricht über Facetime? 

Im www ...  werden hervorragende Unterrichtseinheiten angeboten, welche den Lehrern sehr viel Unterstützung und den Schülern guten Durchblick bieten könnten: "Chemie, musste wissen" oder "Mathe, Geometrie ind Physik mit Lehrer Schmidt".

Diese Einheiten, von den Lehrern gut zusammengestellt, wären sehr hilfreich. Die jeweiligen Lehrer müssten diese Einheiten nur moderieren und könnten danach ihren Stoff ausrichten. 

Dann würde nicht laufend das Netz vor lauter Facetime in die Knie gehen.


Am Ende das Wichtigste im normalen Leben: der Fußball

Profi-Fußball, die sakrale Sportart, welche ovale Tempel für einen heiligen Ball und 22 hoch bezahlte Ministranten*Innen sowie dem Herrn Pfarrer Schiedsrichter und seinen Mesnern am Rande des Altarraums ihr Eigen nennt, kommt ohne seine Kirchenbesucher und die Sänger seiner Choräle zurecht. 

Endlich kann der begeisterte Zuschauer Fußball hören. Hautnah am Bildschirm kann der Tritt ans Schienbein und der Schlag ins Gesicht, zusammen mit den Flüchen der Trainer gehört werden. 

Hat ein Trainer früher gesagt, "nicht reden, denken und spielen", schreien heute die Trainer "kommunizieren, reden, helfen."

Dass sie das mit dem Helfen sagen müssen, sagt viel über den antiquierten Satz: "11 Freunde müsst ihr sein." Vor allem aber auch über die Behauptung aus, welche meint, der Fußball sei ein Spiegelbild der Gesellschaft.


Zum Schluss:

Es werden wieder normale Zeiten kommen. Dann werden wir einiges aus dem Pandemiezeitalter vermissen, denn Zufriedenheit ist ein sehr dehnbarer Begriff, welcher individuell, milliardenfach auf dieser Erde differiert.

Jeder wird ab und zu, auf seine Weise, die eine oder andere Situation des Lock-Downs vermissen, sich aber sehr über die freieren Möglichkeiten der Zukunft freuen.

Es wird schon wieder werden.

In diesem Sinne:

"Dem Geduldigen schlägt keine Stunde. Den Ungeduldigen quält jede Sekunde."

 


 

 

 

 

 


 

   

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