Pitch und Chip: Blattschuss auf das Grün

 

 Anspielen des Grüns

In meinen Beiträgen Freiheit, Risiko, Gefühl: Das FairwayHanglagen und Putten - Königsdisziplin habe ich nicht nur das Spiel an sich sondern mein Verhalten gene*rell genauer unter die Lupe genommen. 

Pitch und Chip als grazile Kunst zu bezeichnen, dürfte den Nagel auf den Kopf treffen. 


Das Grün im Visier - Blattschuss zum Putt
 
Innerhalb von einhundert Metern zur Fahne muss "zugebissen" werden. Mein Plan: Ich lege den Ball immer ca. 60 bis 70 Meter vor die Fahne. 
 
Mit meinem Pitcher, bzw. mit meinen zwei Pitchern weiß ich genau, wohin ich meinen Ball auf das Green legen möchte.
 
1. Flaches Green: möglichst nah an die Fahne.
 
2. Hängendes Green: 
    Es kommt darauf an, wie das Green hängt.
 
Hängt es nach hinten, wird Greenrand vorne agespielt.
Hängt es rückwärts, also zu mir, hinteren Rand anspielen.

Hängt es seitwärts versuche ich den jeweils höher gelegenen Punkt anzuspielen.

3. Warum zwei Pitcher?
Es kommt bei mir auf den Untergrund an.
 
Bei weicherem oder nassem Boden bzw. höherem Gras bevorzuge ich einen Schläger mit Carbonschaft und Cavityback.
Bei trockenem Boden einen Eisenschaft mit Klingeneisen.
Weil? Genau, weil dieses Eisen, für mein Gefühl, bei trockenem Boden und kurzem Gras besser greift.
 

Chippen - mit den Schultern Wippen!
 
Der Ball liegt 5 bis 10 Meter vor dem Grün. 
Die Nerven sind angespannt - Welchen Schläger nehmen?
 
Am besten den, mit dem Du Dich am sichersten fühlst.
 
Für Manche ist es das Sandwedge, für andere der Pitcher.
Wieder andere verwenden das 7er Eisen.
 
Nicht vergessen werden sollten Hybridschläger.
 
Sehr gut erklären Frank und Christian von Golfstun.de die Kniffe für gutes Chippen.
 
Es gibt keine Regel, mit welchem Schläger man Chippen oder Pitchen soll bzw. kann. 

Hier gilt: "Schmecken" muß es dem Spieler und dem Ball.

Und nun, viel Spaß beim Üben und Probieren.



Dazu ein Gedicht 

Gedanken - Mein Ball und ich

 
Gedanken kraftlos schleichen,
Buchstaben nur Wörter zeichnen.
Verliere mich im Raum
aus Phantasie und Traum.

Müssen Gedanken fliegen?
Gefühle sich bekriegen?
Um einen Reim zu schaffen,
den andere lächelnd nur begaffen?

Frei will ich sein, frei! Keine Allegorien!
Schwebend mit den Wolken ziehen!
Leichtigkeit mich tragen müsste.
Ach Freiheit, wenn sie mich doch küsste.

Das Fairway, mich sehr oft befreit.
Schwung, Ballflug, zum Put bereit!
Mein Ball, der kleine Hexer,
verzaubert mich, bin multiplexer.

Er fliegt nicht nur
auf dieser Tagestour.
Er spricht mit mir!
Appelliert an mein Plaisier.

Er will bei mir bleiben!
Sich mit mir die Zeit vertreiben.
Seine Freiheit er verflucht.
Er ist's, der Gesellschaft sucht.

Ehrgeiz mich an ihn bindet,
damit kein anderer ihn findet.
Bin Gefangener dieser Runde!
Ehrgeiz, Ball und ich - im Bunde.

Seine Sehnsucht ist das Bleiben,  
meine, wenig Brutto heut zu schreiben.
Ich frag mich Tag und Nacht,
ob hinter Sehnsucht Freiheit lacht.

So sind und bleiben wir verbunden,
Ball und ich, Fairwayvagabunden.
Keiner will ohne den anderen sein.
Freiheit, Sehnsucht? Große Pein!

Unser Schicksal, 18 Bahnen.
Dramen lassen sich erahnen!
An Loch 18 ist's geschafft,
Freiheit ist, wenn Sehnsucht lacht.
 
 
 

 
 

Kommentare

Azubis - was ist versichert?

Vorsorgen für das Alter - Warum so kompliziert?

Auszubildende (AZUBIS) - welche Versicherungen?

"Wahlen? Kruzifix, macht endlich mal!" Eine Rede ...

Gedicht: Bald ist es wieder soweit: ...

Gedicht: Leben heißt ... im Reigen tanzen

Gedicht: Nebel, Du Weichzeichner ...

Gedicht: Europa, Du ungekrönte ...

Gedicht: Reiselust und der Kreislauf von ...

Gedicht: München, Zeit für Schönes ...

Ist die Wahl erst vorbei ...