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Grüße vom Grantler aus Bayern: Urlaub und weg

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  Der Grantler aus Bayern Urlaub:  Es knutschen die Reifen mit dem Asphalt Jetzt kommt sie wieder, die Zeit, in der die Reifen mit dem Asphalt der Autobahnen knutschen und schmusen, als wäre es der Beginn einer unendlichen Liebe.  Die Liebe zur Urlaubsreise kann niemand besser vollziehen als Reifen und Autobahnen! Fahrbahnstreifen werden bei jedem Wechsel der Fahrbahnen von allen Reifen  intensiv geküsst. Kautschuk und Bitumen vereinen sich intensiver als es der Swingerclub Urlaubsoase im Industriegebiet Strandlage, Entsschuldigung Sadtrandlage, mit seinen untenrum Vergnügungssüchtigen je schaffen könnte. Knapp, also ca. 30 bis 90 cm über dem Asphalt sitzen, nein, besser gesagt warten, tausende sitzend m it unbändiger Ungeduld endlich das Ziel ihrer Träume zu erreichen.   Den Ort, der ihnen verspricht, die schönste Zeit des Jahres dort verbringen zu dürfen. Wo das ist bzw. sein könnte, fragen Sie? Na, dort, wo man sich erst quälen muss, bis man hinkommt, um...

Gedicht: Ferienzeit, Familienstreit und ...

  Gedicht: Ferienzeit, Familienstreit und ... ... die Alternative? Endlich, es ist Zeit, für einen herrlichen Familienstreit. Der Grund? Es kommt die Ferienzeit! Landauf, landab, weit und breit. Zuerst plant Papa eine Reise, Für alle etwas, klug und weise. Auch Mutter hat noch 'ne Idee. Meer, Berge, Romantik, auch am See. Lena und Sören, die Kinder beider, finden alles öde, leider. Paris, Rom oder London wäre hip, so deren spontaner Tipp. Auto, Flugzeug oder Eisenbahn? Mobilität im Kostenwahn. Man will den Kindern ja was bieten, Urlaub bei einem Eremiten? Die Kinder finden's cool und taff, Urlaub den nicht jeder macht. Allein sein, abhängen und chillen, ohne Stress und abends grillen. Aber beten und die Messe zelebrieren, da wird's eng bei den Vieren. Wandern hier im Land, immer am Fluss entlang? Im Wohnmobil, sehr frei, mit Anhängerzelt dabei. Von einem Ort zum andern  und dabei im Sitzen Wandern? Der Sohn: "Oh wie öde!" Die Tochter: "Und dazu sehr spröde....

Warum ausgerechnet Jesolo? Weil dort die Seele mit Dolce Vita tanzt!

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Ja!   Sonnenaufgang in Jesolo am Strand   Jesolo ,  und die Seele findet das Herz der Gefühle   So war es einmal. Das ist längst vorbei! Bis Ende des letzten Jahrtausends war die östliche Adriaküste in der Zeit von Juni bis September in erster Linie das Ziel sonnenhungriger Süddeutscher, Österreicher und Schweizer, welche eine oder zwei Wochen auf Campingplätzen, in strandnahen Durchschnittshotels und spärlich möblierten Ferienwohnungen nächtigten, um sich in der Sonne zu aalen  Sogar die gute italienische Küche war teileise teutonisiert.  Lokale mit "Wurstel con Krauti", Paulaner Bier vom Fass und "Hendl" wie im Wienerwald waren links und rechts der mit Pinien gesäumten Via Altinate nicht selten zu finden. Camping mit Wohnwagen, Zelten und bereits vereinzelten Wohnmobilen waren der Hit. Jesolo verwandelte sich saisonal in eine mobile Kleingartenkolonie mit Strandzugang,  Gemeinschaftsduschen und selbsternannten Grillmeistern in Muskleshirts. Wie ...