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Gedicht: Natur, du liebevolle Grausame ...

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  Natur, du liebevolle Grausame Mutter  des Lebens und Sterbens Natur,  in deinem Schoß, wächst  täglich neues Leben. Dein Verhalten, es bleibt dubios. Du liebst das Jahreszeitenstreben. Natur, warum nur, frag ich  Dich, schenkst Du Wärme für das  Leben? Dann wandelt Deine Liebe  sich in Kälte, Nebel, Schnee und Eis fürchterlich! Natur, spielst Du mit dem  Leben? Gibst es, wenn es Dir gefällt? Nimmst es, sagst das war es eben. Sagst, so ist der Lebenslauf der Welt. Natur, wir sind von Dir ein kleiner Teil. Auch Du bist nur ein Teil der Zeit. Sie spricht am Ende ohne Vorurteil, "lass hinter Dir, Geld, Besitz und Neid." Natur,  Du schenkst im Frühjahr neues Leben, Bäume, Gräser, Pflanzen, alles blüht, ist bereit neue Frucht zu geben. Wir nehmen nur, sind zu abgebrüht! Natur, wir sehen Deine frohen  Wunder! Nur unseren Herzen fehlen Augen. Augen für Gefühle? Verbrannt wie Zunder! Geblendet wurden sie vom Aberglaubenfeuer. Natur, Wir nehmen ...

Gedicht: Luft, Du unsichtbare ...

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  Luft, Du unsichtbare ... . .. Fee des Lebens Ich atme Dich in mich hinein, brauche Dich zum Leben, wie ein Fisch das Wasser, ein Blatt den Baum: Bist nie zu sehen, nie anzuschaun. Doch überall zu finden! Hinter der Bäume Rinden, tief in der Erde unten, bist aber frei und ungebunden. Atome deinen Körper schmücken, Deine Moleküle Leben entzücken. Du schwebst, Du lässt Dich treiben, bist überall, bist zu beneiden. Dein Partner, er heißt Wasserdampf. Stickstoff und Sauerstoff, ganz unverkrampft, Argon, Kohlendioxyd, Neon, Helium, Methan, verbindest Du zu Kunst, wie der  Hydrophan .   Alle Lebewesen dieser Erde nutzen Dich, Fliegen, Bestäuben, Brennen, Flammenlicht mal bist Du kalt, mal sehr warm mal ein Lüftchen, mal mit Sturmgebar'n. Du kennst keine Grenzen, keine Gesetze, Deine Freiheit niemanden verletze. Ungebunden lebst Du, wo es dir gefällt! Und in Dir? Dreht sich uns're Welt. Wir mit ihr und auch in Dir! Unser Platz, lokal vernetzt, im Hier, was den Blick für vieles ...