Gedicht: Ein blauer Balken ...

 


Ein blauer Balken ...

... und es zittert ein Land


Ein blauer Balken schwebt im Land,

seine Maße sind bekannt.

Es murrt der Wähler weit und breit,

"Politik, Du gingst zu weit!"


Wähler, so heißt der Souverän,

Politik will partout nicht mit ihm geh'n.

Wer nicht hören will, muss eben fühlen,

so ist's in der Natur mit ihren Molekülen.


Blitz und Donner, Gewitter genannt,

Weidel und Chrupalla als Unwetter bekannt.

Wo politische Luftmassen aufeinander prallen,

hört man es im ganzen Lande knallen.


Hat das Gewitter sich entladen,

beginnt das Aufräumen mit Klagen.

Zerstört wurde vieles durch die Wucht,

welche als Partner den Sturm meist sucht.


Politik als Wetter zu bezeichnen, 

dürfte der Natur zur Scham gereichen.

Natur an sich ist und bleibt ein Phänomen,

 Politik lebt vom Kommen und vom Geh'n.


Wetter ist nicht nur Klimawandel,

Politik sehr oft Pferdehandel.

Was zieht und was wird geritten?

Darüber sich schon Gelehrte stritten.


Optimismus wächst, wenn die Sonne lacht,

bei trübem Wetter man sich Sorgen macht.

Wenn die Wählerquote lacht,

hat Politik wenig falsch gemacht.


Fällt der Luftdruck von Politik in Werten,

schreit das Parlament schnell nach Experten.

Doch auch diese Hagelflieger, so ist es eben,

können nicht jeden Groll ad hoc beheben.


Das Volk, der Wähler, die Kreuzlexperten,

haben die da oben zu bewerten.

Auch wenn es keiner hören will:

Demokratie verlangt excellenten Skill.


Nicht nur von den "Hingeschickten"!

auch von den "Gespickten"!

Ganz besonders aber von den "Normalen"!

Und jetzt höre! Auch von den "Banalen"!


Nur zusammen lässt sich lösen,

ohne Faulheit, Angst und Dösen,

der Rost am Fahrgestell,

das früher war sehr funktionell.


 Lasst euch nicht verdrießen!

Bitte, kein Benzin ins Feuer gießen!

Denn, wer mit dem Feuer spielt,

zum politischen Pyromanen wird.



@Urheberrecht

Osksr Springer



Kurz zusamme gefasst:


Politik, das Kind der Wähler,

wird erzogen zum Erbsenzähler.

Intellektuelle und andere Konsorten,

suchen sich die Wahlkohorten.


Vor jeder Wahl wird viel versprochen,

danach das meiste schnell gebrochen.













 

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