Posts

Posts mit dem Label "Leben" werden angezeigt.

Das Fenster, sein Glas und meine Gedanken

Bild
   Fenster, ihr Glas und meine Gedanken Fenster, sie trennen und verbinden, das Draußen und das Drinnen. Sie lassen Blicke durch sich ziehen , schützen mich, vor Wetter und auch Fliegen. Glas, das Wunder der Natur, Quarz, Soda, Kalk, Hitze pur, 1600⁰ für das Schmelzverfahren. Dann ins Floating, glatte Bahnen. Glas, woher kommt dein Name? Glasa, glänzend fand dich der Germane. Bernstein, das Glasa vor deiner Zeit, ein Name für Schönes immer bleibt. Glas, deine Tranparenz kennt keine Grenzen. Du bleibst klar, auch nach vielen Lenzen. Doch, Du willst auch gereinigt werden,  befreit vom Staub und and'ren Erden. Du erlaubst meinen Blicken Freiheit, schenkst meinen Gedanken Zeit. Sie fliegen durch dich hindurch, zur Natur, erleiden keinen Bruch. Eichen grüßen von der Ferne, der Wolken Flug seh' ich so gerne. Ein Vogel kreuzt grad meine Blicke, der Walnussbaum, er lacht, der Dicke. Ein paar Regentropfen kleben nun an dir, glänzen im Sonnenstrahl wie ein Saphir. Du nimmst es gela...

Gedicht: Grünwald, zwischen Charme und Moderne

  Grünwald,  zwischen Charme und Moderne Die 25er fährt zu Dir täglich raus, Vorbei am "Sechzger" Fußballhaus, von Haidhausen über Harlaching. Menterschwaige mit Biergartenswing. Am Geiselgasteig die Kapelle steht, Hier sieht man wie die Zeit vergeht: Grünwalder Einkehr. Du fehlst uns sehr.  Derbolfinger Platz, die große Schleife, für Normale, Möchtegerne und auch Reiche, ankommen im Herz des Reigens, flanieren, genießen, Ort des Zeigens. Parkplatzsuche wird oft zur Kunst,  erweis den SUV's die Gunst, mein Auto bleibt daheim.  Kleinwagenschamdesign. Sprache hat hier viel Facetten, wie Fleischpflanzl und Buletten.  Tschüss, Tschö, Arrividerci, selten Servus, Pfiat di und merci. Greawoid, du hast Seele, Greawoid du host Charme, Bier floss durch die Ritterkehle, mia wead ums Herz so warm. Bayerisch hat einen kleinen Hort. Hochdeutsch dominiert vor Ort. Englisch gehört fast zum Umgangston. International küsst feine Wort-Emission. Erholung, das Zauberwort, Kitzb...

Gedicht: Ein Kastanienbaum im Biergarten erzählt

  Ein Kastanienbaum im Biergarten erzählt I bin a oida Kastanienbaum,  leb' jed'n Tag mein Biergartentraum. Schaug runter auf de Leid. Ohne Brass und ohne Neid. Früher ham mir Schatten g'macht, kühl hod's sein müss'n, für'n Hopfensaft. Der war im Eiskeller g'lagert, Fass für Fass! Wurde kühl getrunken, Mass für Mass. Heut' san mia bloß no a Staffage, für d' Leid eine Schattenplantage. Tradition, is für uns sehr wichtig,  darum pflegt da Wirt uns richtig. Für seine Gäste breiten wir die Kronen aus, treiben im Frühjahr unsere Bladdl raus. Schatten is wichtig in da Hitz, grad beim Bier, koa Witz. De oana bringen Brotzeit mit, hoin sie 's Bier mit schnellem Schritt, de andan, kaufen Radi und a Brez'n. Manche bloß auf da Bank rumfläz'n. Pommes san für d' Kinder wichtig, vui Salz, dann schmeckt's erst richtig. D'Mamma mog an Obatzd'n auf's Brot. Dazu a Radler, Ruhe ist oberstes Gebot. Drüben, do hams vier Hendl aufm Tisch, d...

Gedicht: Krimis und Leben: Neuer Mord

  Leben heißt geben.  Leben heißt aber auch genießen.  Genießen wir, bevor wir unser Leben geben! Krimi Blauer Fingerhut Es ist Zeit für einen Mord! Und wo, an welchem Ort? Köln, München, Münster, Berlin? Egal, zur Pathologie zieht's alle hin. Dort, wo der Arzt sucht mit List, was der Grund des Todes ist. Magen, Leber, Niere, Herz, Blauer Fingerhut, ohne Scherz. War es die Frau in ihrer Wut, welche sowas eher selten tut? Warum? Er war ja nur ihr Mann, der g'rad von seiner Freundin kam. Hat er selbst, der arme Tropf? Weil er keinen Ausweg sah in seinem Kopf?  War's die Freundin gar? Weil er noch nicht geschieden war? Vor einem Rätsel steht die Polizei, Gift war im Kartoffelbrei. Weder Frau noch Freundin kochten dies, immer is des gleiche G'schieß! Sieh da, heimlich kochte er für sich, Auf dem Campingkocher, fürchterlich! Wollte seine Spezialität nicht teilen. Das führt zu Streit bisweilen. Eine Gärtnerin, seine Vertraute, auf deren Kocherfahrung er fest baute. Er spen...

München: MAHLER UND Maler: In der Trambahn

Bild
  MAHLER UND Maler:  In der Trambahn treffen sie aufeinander und verstehen sich, wie man sich in München eben manchmal versteht.   In der Trambahn treffen sich ein Maler, auf dem Heimweg von der Arbeit und ein Violinist auf dem Weg zur Arbeit.  Der Violinist fragt den Maler: "Und, für heute genug gestrichen?"  Der Maler blickt grantig zum Violonisten und meint: Verstehst Du was vom Streichen?"   "Oh ja", entgegnet der Violinist, "ich benötige dazu einen Bogen und Saiten."   Ah, du bist a Kunstmaler", entgegnet der MALER.  Der Violinist: "Nein, nein, nein!", ich spiele heute Mahler."   Der Maler: "Ach so, a Schauspieler, und wo spuist'n do?"   "Heute in der Philharmonie", entgegnet der Violinist.  "Und wos spuits ihr dann heid?", fragt der Maler.  "Sinfonien von Mahler", entgegnet der Violinist.   "Und wie heißt der Mahler?", fragt interessiert der Maler.   "Mahler ist ein K...

Gedicht: Natur, du liebevolle Grausame ...

Bild
  Natur, du liebevolle Grausame Mutter  des Lebens und Sterbens Natur,  in deinem Schoß, erwächst  täglich neues Leben. Dein Verhalten, es bleibt dubios. Du liebst das Jahreszeitenstreben. Natur, warum nur, frag ich  Dich, schenkst Du Wärme für das  Leben? Dann wandelt Deine Liebe  sich in Kälte, Nebel, Schnee und Eis fürchterlich! Natur, spielst Du mit dem  Leben? Gibst es, wenn es Dir gefällt? Nimmst es, sagst das war es eben. Sagst, so ist der Lebenslauf der Welt. Natur, wir sind von Dir ein kleiner Teil. Auch Du bist nur ein Teil der Zeit. Sie spricht am Ende ohne Vorurteil, "lass hinter Dir, Geld, Besitz und Neid." Natur,  Du schenkst im Frühjahr neues Leben, Bäume, Gräser, Pflanzen, alles blüht, ist bereit neue Frucht zu geben. Wir nehmen nur, wir sind zu abgebrüht! Natur, wir sehen Deine frohen  Wunder! Nur, unseren Herzen fehlen Augen. Augen für Gefühle? Verbrannt wie Zunder! Geblendet wurden sie  vom heißen Feuer, dem Aberg...

Gedicht: Allein im Leben, aber frei!

Bild
Allein im Leben, aber frei! Allein?  Du glaubst mir nicht? Nur weil ich oft lache? Weil mit mir fast jeder spricht? Und ich oft Verrücktes mache. Glaub' mir, es ist keine Lüge, auch kein Ruf nach Hilfe. Es ist nur, dass ich mich selten füge. Tauch zu oft ein in Lebenstiefe. Das stört, macht andere verrückt, wollen mich nicht in ihrer Nähe. Viele sind davon ganz verzückt, weil ich Sand ins Gewissen säe. Allein!  Du glaubst mir nicht? Nur weil ich oft lache? Weil mit mir fast jeder spricht? Und ich oft verrückte Dinge mache? Was heißt Leben?  Schon mal nachgedacht? Dem Leben Sinn zu geben, auch in bitter kalter, dunkler Nacht!  Der Sinn, das ist 's nach dem jeder fragt, viele suchen, viele auch nicht. Sehr selten wird danach gefragt, "wo ist der Schalter für das Lebenslicht." Wer alleine seine Seele sucht, dabei selbst sich nicht verliert und nach seiner Freiheit ruft,  hat sein Leben aktiviert! Sinne trennen Kopf und Reiz, Es beginnt zu atmen der Verstand. Es fli...

Gedicht: Der Traum vom großen Glück

Bild
Der Traum vom großen Glück ... und die Sehnsucht nach Liebe  Jedes Kind,  auch wir, glaube mir, suchen nach Glück, Tag für Tag. Von der Liebe ein kleines Stück. Jedes Kind, auch wir, glaube mir, suchen auch  nach Liebe, Tag für Tag, ach wenn sie nur etwas bliebe! Jedes Kind, auch wir, glaube mir, leben mit Sensucht Tag für Tag, hoffend, bis Glück die Liebe für uns bucht. Oskar Springer Urheberrecht  

3 Der Weise sagt ...

Bild
  ... wenn Du  die Freiheit suchst, beginne Dich  von Lasten  zu befreien! Oskar Springer

Der Weise sagt...

Bild
  ... wenn Dein Leben  eine Reise ist, warum  beginnst Du  die Reise nicht?

Der Weise fragt...

Bild
  Der Weise fragt... ... wenn die Zeit  ein Spiegel wäre, würdest Du darin  Dein Gesicht erkennen? Oskar Springer Es gilt das Urheberrecht

Gedicht: Sonntag, Du Unruhestifter ...

  Sonntag, Du Unruhestifter ... .. . mit schlechtem Gewissen Sonntag, Du Tag der Hoffnung, des Lichts und der Tarnung. Messen werden gelesen. Und sonst?  Nichts gewesen? Gedanken wandern; Von einem Tag zum ander'n. Sieben Tage die Woch' zu bieten hat, 28, 29, 30 oder 31 Tage  der lange Monat.  Dein Tag hat 24 Stunden im Gepäck. Für Demut ist es nie zu spät! Ruhe dafür wäre vorteilhaft. Ruhe, welche kein Sonntag schafft. Freizeit heißt der lärmende Trend,    mancher sich dabei zu Tode rennt! Sonntag, Du Freizeitfürst,  auch wenn Du so nie  betrachtet wirst. Du schickst viele auf die Reise, jeden und jede auf passende Weise. Meist auf Motoren,  zu Fuß oder auf dem Rad,  wer Lust auf Bewegung hat. Weiter weg, das ist der Trend, damit man in der Ferne nichts verpennt. Auto, Flieger, privat im Jet, auf Schiffen oder Yachten, wer hat das meiste Geld? Wochenende und Ausflugsfieber, Sonntag, Du gerissener Zeitenbiber. Nagst  jede Minute kle...

Spruch des Tages 22.10. 2025: Das Leben ...

Bild
  Das Leben ... ... ist wie ein Ei: Roh!  Weichgekocht! Hartgekocht! Spiegelei! Pochiert! Gerührt! Manchmal zerbrochen! Entscheidend ist  der gekonnte Umgang  mit dem Ei des Lebens. Oskar Springer @ Text urheberrechtlich geschützt 

Spruch des Tages: 10.10. 2025

  Salamileben Das Leben  ist wie eine Edelsalami: Es schmeckt sehr gut! Doch Tag für Tag und Scheibe für Scheibe werden beide weniger! Text urheberrechtlich geschützt Oskar Springer