Gedicht: Politik, Droge und Depressivum
Politik, Droge und Depressivum Zeitung am Morgen, voll mit Kummer und Sorgen, Tagesschau am Abend, weder erquickend noch labend. Der Mensch er lebt als Masochist, Politik, sein persönlicher Sadist. Kürzungen und rauf mit dem Rentenalter, Pflege unbezahlbar und keine Stammhalter! Probleme wohin man sieht, es lebe der Optimismusdieb. Er kommt geschniegelt und gebügelt, Krawatte, auch das Haar gestriegelt. Der Politiker weiß gar nicht was er ist, bekannt ist er als Phrasensadist. So haut er raus, weil er glaubt zu müssen, die Politikerin auch , um alle zu verdrießen. Der Mensch er geht gebeugt und krumm, Masochisten leiden meistens stumm. Doch alle vier, fünf oder auch sechs Jahr, nehmen Masochisten einen Stift, ja es ist wahr. Vorher reden und fragen sie ab und an, "wer darf jetzt für mich zum Quälen ran?" Der Masochist will wissen wer ihn quält, weshalb er gerne wählt. Sieh da, plötzlich dreht sich der Spieß, Zeit die Dauer vom Sockel stieß. Bürger spielen am Wahltag m...