Gedicht: Die Ruhe des Friedhofs und ...

 

... der Hauch des Lebens


Allerheiligen, Gräber geschmückt,

sich mühsam gebückt,

um Blumen zu pflanzen.

Kerzen, damit die Seelen tanzen.


Friedhof, Du Schicksalsammler,

Ort für Vergangenheitsjammer.

Alle, die hier in Stein gemeißelt,

hat das Leben irgendwann gegeißelt.


Erinnerungen schweben 

über geschmückten Gräbern eben.

Freiheit, Liebe, Freude, Grauen

waren zu verdauen.


Enttäuschung, Erniedrigung, Wut,

Erfolg, Schönheit, Mut,

Alles hat sich hier versammelt,

ist leise ins Grab getaumelt. 


Mensch, vergiss in Deinem Leben nie,

ob reich, arm, normal oder Genie,

alle hatten ihre Bestimmung auf Erden!

Nun ruhen sie in Särgen.


Wir, die durch den Friedhof wandeln,

lesen an Steinen Namen.

Erinnern uns an den und jenen,

Nur wenige, die wir kennen.


Der Wind bunte Blätter treibt,

manches an Blumen hängen bleibt.

Den Baum, den hat's verlassen,

um den Wind nicht zu verpassen.


Blätter hören auf zu atmen,

wenn der Baum zur Ruhe geht.

Sind wir nicht alle Blätter,

die ein Wind durchs Leben weht?


Oskar Springer

Text urheberrechtlich geschützt


 



























Kommentare

Azubis - was ist versichert?

Vorsorgen für das Alter - Warum so kompliziert?

Auszubildende (AZUBIS) - welche Versicherungen?

Gedicht: Vom Traum, ein ...

"Wahlen? Kruzifix, macht endlich mal!" Eine Rede ...

Polit-Talks: Worthülsen tanzen mit Moderatoren ...

Warum ich als Themenvagabund ein "Nischenhopper" bin

Reden wir mal über diese neue Formel ...

Mit Loriot und seinem Humor ...

Gedicht: Reiselust und der Kreislauf von ...

Spruch des Tages: 11. 6. 2025