Merz, Friedrich der Große...
... und der Kasernenhofton aus dem Sauerland Tja, den deutschen Arbeitnehmern Krankheiten als Faulheit oder Drückebergerei unterzujubeln, entspricht der Abgehobenheit unserer Politikerkaste und ihrer Lobbyisten. Na hoffentlich sind die Arztpraxen auf ausreichend Durchfall, Brechreiz und Notfallbehandlungen bei 40⁰ Fieber vorbereitet. Oder kommt dann das Arztpraxennotfallgesetz für Extremfälle? Sicher werden Herrn Merz am Morgen die geschälten und entkernten Apfelsinen auf feinem Porzellan zum Frühstück gereicht, die Aktentasche getragen und der Chauffeur wartet morgens am Gartentor für die Fahrt zum Arbeitsplatz. Muss der feine Herr schwitzen, liegen sofort gebügelt und gestärkt Wechselhemden bereit, damit er ja frisch und wie aus dem Ei gepellt auftreten kann und sich ja nicht erkältet. Der Arbeitnehmer dagegen muss sich in die bakterienverseuchte Bahn quetschen, mit durchgeschwitzen Klamotten den Heimweg antreten, dabei aber im heruntergekühlten Supermarkt noch das...