Gedicht: Natur, du liebevolle Grausame ...
Natur, du liebevolle Grausame Mutter des Lebens und Sterbens Natur, in deinem Schoß, wächst täglich neues Leben. Dein Verhalten, es bleibt dubios. Du liebst das Jahreszeitenstreben. Natur, warum nur, frag ich Dich, schenkst Du Wärme für das Leben? Dann wandelt Deine Liebe sich in Kälte, Nebel, Schnee und Eis fürchterlich! Natur, spielst Du mit dem Leben? Gibst es, wenn es Dir gefällt? Nimmst es, sagst das war es eben. Sagst, so ist der Lebenslauf der Welt. Natur, wir sind von Dir ein kleiner Teil. Auch Du bist nur ein Teil der Zeit. Sie spricht am Ende ohne Vorurteil, "lass hinter Dir, Geld, Besitz und Neid." Natur, Du schenkst im Frühjahr neues Leben, Bäume, Gräser, Pflanzen, alles blüht, ist bereit neue Frucht zu geben. Wir nehmen nur, sind zu abgebrüht! Natur, wir sehen Deine frohen Wunder! Nur unseren Herzen fehlen Augen. Augen für Gefühle? Verbrannt wie Zunder! Geblendet wurden sie vom Aberglaubenfeuer. Natur, Wir nehmen ...