Grüße vom Grantler aus Bayern (7)
Was wäre geschehen, wenn ...
BAYERN von Trump regiert würde?
Europa von Trump geführt würde?
Die USA doch Kolonialgebiete der EU wären?
Wir leben in einer Demokratie, deshalb darf auch jede und jeder sagen was er oder sie meint sagen zu müssen.
In Bayern heißt das, "red'n wia oam da Schnowe g'wachs'n is!"
Wir gestehen das auch einer beleidigten Pfälzer Leberwurst zu.
Auch wenn diese vielleicht zu oft über das Ziel hinausschießt.
Schließlich hat sie ihre Blutwurzeln ja in der Rheinpfalz, der früheren Diaspora Bayerns.
Auch so mancher Wein aus der Pfalz hat in Bayern bei bestimmten Jahrgängen viel Magensäure bei der Verdauung benötigt.
Nun wissen wir nicht, ob der Großvater Donalds wegen des Weines die Pfalz verlassen hat oder ihm in Kallstadt der Boden wegen der anstehenden Wehrpflicht zu heiß geworden ist.
Jedenfalls wanderte er nach Amerika aus und, man höre und staune, als angeblich illegaler Auswanderer durfte er nicht mehr in die Pfalz einreisen!
Man könnte sagen, hätte das bayerische Königreich, regiert vom Prinzregent Luitpold, welcher stellvertretend für Otto den I. die Amtsgeschäfte wahrnahm, eine kleine Ausnahme gemacht, wer weiß, ob vielleicht Donald heute bayerischer oder pfälzischer Ministerpräsident wäre oder sogar EU- Ratspräsident.
Welchen Verlauf hätte die Geschichte dann genommen?
Im Süden der BRD?
Sofort wäre unter seiner Leitung die Wiedervereinigung der Pfalz mit Bayern in die Wege geleitet, um die Südachse Baden-Württemberg, Bayern-Pfalz als autonomes Gebiet innerhalb der BRD zu installieren.
Denkt man weiter bzw. größer: EU?
Vielleicht wäre er ja sogar EU-Ratspräsident und müsste sich mit dem ehemaligen Kolonialgebiet Amerika herumschlagen, das für die weitere Unterstützung der Ukraine die Kanarischen Inseln als Gegenleistung fordert.
Weil dort seltene Erden in nicht unerheblichem Umfang zu finden sind, auf die Amerika ziemlich scharf ist.
Donald hat dort aber bereits sein Hotelimperium hochgezogen, das er unter keinen Umständen amerikischen Interessen unterordnen will.
Ein Alternative wäre für Donald als evtl. EU-Ratsvorsitzender die Prüfung der Möglichkeit ob die USA nach wie vor nur Kolonialgebiet Europas wären!
Seine Argumentation:
Nun, nur England hat der Unabhängigkeitserklärung zugestimmt, weil Frankreich die Auswanderer im Kolonialgebiet im Krieg gegen England so stark unterstützt hat, dass England einlenken musste.
Der Rest Europas hatte damals nicht zugestimmt und war nicht eingebunden!
Ergo, ist Amerika nur unabhängig vom britischen Königshaus, nicht aber von Europa als Union!
Noch dazu, weil die USA nur wegen des Eingreifens der Franzosen gegen ihren Widersacher England gewinnen konnten, und, der Frieden zwischen den USA und England am 3. SEPTEMBER 1783 in PARIS unter der Federführung Frankreichs geschlossen wurde!
Donald würde die USA auffordern, sich wieder unverzüglich der EU unterzuordnen, da er nicht gewillt ist, ein von Europäern erobertes und kolonialisiertes Land als selbständiges Gebiet zu akzeptieren.
Eine weitere Argumentation von ihm:
"Mit der Gründung der Europäischen Union und dem Austritt Englands aus dieser Union fällt die die damals geschlossene Vereinbarung der Unabhängigkeit aus den EU-Vertragsregularien, denn Frankreich und die weiteren Länder, welche in Nordamerika Gebiete erobert bzw. kolonialisiert hatten, waren in die Unabhängigkeitserklärung nicht bzw. nur ungenügend durch in Amerika ansässigen Vertreter eingebunden.
Donald John I. sieht sich daher als Führer der Europäischen Union und der Kolonie Amerika.
Seine Erklärung:
"Egal was der dortige Präsident zusammen mit seinem Parlament beschließt, es ist mit der EU und seinem Ratspräsidenten gemeinsam zu beraten, da Amerika nach wie vor ein Teil der EU ist bzw. sich mit den Interessen der Europäer abzustimmen hat."
Welche Erkenntnis zieht man aus dieser Fiktion?
Kleine Fehler im Räderwerk unbedarfter Handlungen, welche durch teilweise zu strikte Regularien getroffen werden, können in der Zukunft zu sehr großen Problemem heranwachsen.
Hätte Trumps Großvater in der Pfalz bleiben können, wäre seine Familie vermutlich nicht in Amerika groß geworden.
Wer weiß, was aus Donald I. geworden wäre.
Vielleicht hätte er einen der oben beschriebenen politischen Wege eingeschlagen oder er wäre ein ganz normaler Kaufmann in Deutschland geworden.
Etwas weiter gedacht!
Hätte man Adolf den Österreicher in Wien in die Kunstakademie aufgenommen, wäre Europa und der Welt viel erspart geblieben.
Die Eigenheiten des Schicksals agieren eben nicht nur individuell sondern auch konglomerativ.
Was wiederum heißt, egal wie man es macht, es kann in der Zukunft falsch sein, obwohl es in der Gegenwart den Gesetzen und Richtlinien entspricht.
Fazit:
Gesetze und Vereinbarungen mögen für eine gewisse Zeit für Ruhe und Frieden sorgen.
Es kommt aber immer darauf an, wer in der Zukunft Vereinbarungen akzeptiert oder ablehnt.
Und hier sind wir angelangt am Punkt der Endlichkeit menschlicher Verhaltensweisen, der lautet: Intelligenz ist eine Zierpflanze, Dummheit ein Unkraut, Gier der Boden, Macht der Dünger und Vernunft die Nutzpflanze menschlichen Verhaltens.
Wer wem zuzuordnen ist bzw. zugeordnet werden könnte entscheiden immer die temporären Zustände und das menschliche Verhalten hinsichtlich Loyalität, Fanatismus und gesellschaftlicher Gegebenheiten, welche heute seltener vom Wunsch nach Freiheit gelenkt werden, sondern vom Streben nach monetärer Selbstbefriedigung im Kleinen und dem Orgasmus unendlicher Macht im Großen.
O. SPRINGER
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