Gedicht: Frieden ist ein großes Wort. Doch ...


 


...

leider trug der Mensch es fort.


Vertrauen war Gottes Prämisse,

damit der Mensch sich nicht verschließe.

Im Mensch aber wohnt ein Tier,

welches lebt von Neid und Gier.


Das Raubtier beseelt den Geist,

weil es  tief in jede Seele beißt.

Mancher spürt des Bisses Schmerz,

Gewissen drückt aufs Herz.


Andere wissen nichts vom Tier,

sagen, "friedlich lebt sich's hier."

Egoismus ist des Tieres Namen,

welches Menschen formt, zu Egomanen!


Frieden wollen alle haben,

weshalb viele sehr oft mahnen:

"Gib uns alles was Du hast,

wir befreien Dich von Deiner Last!"


Selten allein, meist in der Gruppe

mit Krawatte und in feiner Kutte,

lächeln sie und drohen:

"Frieden muss sich lohnen!"


Vertrauen schwindet, wie ein Geist,

weil Frieden jetzt auch Drohung heißt.

Domestizieren mit Friedensangebot,

das ist es, was am Ende droht.


Frieden, die geplante Wortdeportation,

ins Straflager der Reklination.

Frieden wird dort neu gewichtet,

auf das Raubtier ausgerichtet.


So sei ein jeder Egoist,

auch wenn jemand weiblich ist,

Kinder saugen's mit der Muttermilch.

Es wächst heran der kleine Ego-Knilch.


Frieden wollen alle haben,

sich immer an der Freiheit laben.

Doch, wo Egoismus lebt im Land,

biegt der Frieden ab, meist unerkannt.


Frieden lässt sich nicht binden,

auch wenn sich viele winden.

Das Tier in uns, das müsste weichen,

das wär' das erste gute Zeichen.


Viele pflegen es mit bestem Fressen,

mit Gier und anderen Finessen!

Die Sucht nach Reichtum und auch Ruhm,

lassen nur wenige noch ruh'n


Der Frieden sucht in diesen Zeiten,

Zuflucht in anderen Weiten.

Menschen bleiben allein zurück,

mit ihrem Traum vom Egoistenglück.


Text urheberrechtlich geschützt

Oskar Springer



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