Gedicht: Momente findet man nicht ...
... Sie entstehen, kommen und gehen!
Es liegt sich fein am Strand,
Liegestuhl und weicher Sand.
der Himmel d'rüber blau,
im Ohr der Wellen Stau.
Zum Horizont gleitet der Blick:
Findet man dort noch mehr Glück ?
Zufrieden sei im Hier und Jetzt,
wer sich den Momentgenuss kredenzt.
Wer des Spechtes klopfen hört,
sich am Drossellied betört,
sich im Frühlingsblühen verliert,
der hat Leben inhaliert!
Wer den Hahnenschrei noch hört,
sich am Lindenduft betört,
im Bach noch die Forelle sieht,
der spürt, was im Moment geschieht.
Der Moment, mal kurz, mal länger,
ein leiser Gefühlefänger.
Auch Schreck kann er verbreiten.
Meist unverhofft, von vielen Seiten
Der Moment, er geht,
wie vom Wind verweht.
Wir? Wir müssen bleiben,
weil Momente immer eilen.
Darum pflege die Momentenkette
Immer, überall, an jeder Stätte!
Sie hält Dein Leben am Laufen.
Momente kannst Du niemals kaufen!
O. Springer
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