Die Welt, Amerika und die Alteuropäer
Das Rätsel Donald und sein Verständnis von Heimatschutz: Erst wird die Wildwestkarte ausgespielt, dann wird die Kartenlegerin aus dem Saloon geschmissen, um danach einen Käfigkämpfer an ihrer Stelle zu berufen.
Ob seiner Heimatsch(m)utzministerin nur ihr Ritt auf dem Pferd zum Verhängnis wurde, oder doch eher die vier Präsidenten des Monuments, welche in Stein gemeißelt im Hintergrund über das Navajo-Gebiet der Ureinwohner der USA wachen, wer weiß es?
Eingewanderte Europäer und ihr Verhalten
Gerade dieses Monument erinnert daran, dass die in die USA eingewanderten Europäer nichts anderes sind als sich fleißig fortpflanzende Migranten, die sich in einem fremden Land breit gemacht, früher die Ureinwohner gnadenlos gejagt haben und sogar bis heute in Reservaten halten, ohne deren Gebietsansprüche bis ins Detail zu regeln.
Ja, es waren Europäer, welche der Not und dem Elend ihres Heimatkontinents entflohen waren und sich in ihrer neuen Heimat schlimmer als die Herrscher zu Hause benommen hatten, es ja teilweise noch heute so machen.
Interessant dabei, die Zwistigkeiten der Heimat Europa wanderten mir aus: Engländer gegen Franzosen, Spanier gegen Holländer, Italien mit der Mafia gegen den Staat, Deutsche mit ihrer anerzogenen Gründlichkeit gegen die Freiheit der Eroberung. Belgien und Holland, die China und Afrika als Sklavenlieferanten nutzten.
Am Ende wandten sich die Neueuropäer Amerikas gegen die Alteuropäer ihrer ehemaligen Heimatländer.
Aber auch nicht gemeinsam, sondern schon mit den Interessen ihrer Herkunftsländer im Rucksack der neuen Freiheit.
Schließlich wollte man ja möglichst viele aus der alten Heimat in das eroberte Land holen, um sich wie zu Hause zu fühlen.
Das alte Europa, insbesondere Deutschland hatte ja noch immer mit den Nachwirkungen des 30jährigen Krieges zu kämpfen.
1789 war das Jahr der französischen Revolution: Vor der französischen Revolution herrschte Ludwig XIV. als absolutistischer Regent mit seinen adeligen Speichelleckern, welche das Volk eher verhungern ließen als diesem ein Leben in Freiheit zu gewähren.
Amerikas Politiker spürten den Atem der Zeit
George Washington war es, der die von Thomas Jefferson entworfene Verfassung mit der Constitutional Convention aller damaliger amerikanischer Staaten im Jahr 1787 (verkündet am 17. 9. 1787) ins Leben rief, deren Beachtung allerdings schon noch einige Zeit dauerte.
Der amerikanisch-mexikanische Krieg von 1846 bis 1848 hat neben den Gebietseroberungen Amerikas wohl in erster Linie dazu gedient, den Alteuropäern zu zeigen, dass man nicht mehr gewillt ist, sich deren verschrobenen Dogmen zu unterwerfen.
Zumal ja gerade das Kaiserreich Österreich über spanische Kanäle versuchte, sich dort immer mehr breit zu machen.
Der in Amerika ausgebrochene Bürger- bzw. Sezzionskrieg von 1861 bis 1865, der unter dem Deckmäntelchen der Sklavenbefreiung geführt worden war, stellte in der Realität nichts anderes dar als einen Eroberungskampf, damit die österreichische Monarchie in Mexico nicht wieder ihren Einfluss nach Texas und Kalifornien ausdehnt.
Nun war der Weg frei für alle Gebietseroberungen
Danach begannen die Neueuropäer endgültig, sich Land und Ureinwohner Untertan zu machen.
Solange, bis alle Ureinwohner des Landes in Reservate gezwängt worden waren, ohne auf deren Interessen und Bedürfnisse auch nur im Geringsten einzugehen.
Und heute wird dieses Land der Gewalt und Versklavung, ebenso die verkommen Monarchie Englands, als Mutter der Demokratie und Freiheit gelobt und geehrt?
Stehen wir nun wieder vor einem 30jährigen Krieg?
Oder vor einer französischen Revolution?
Der 30jährige Krieg würde dieses Mal aber nicht nur eine kleinere Region dieser Welt treffen, sondern entweder den ganzen arabischen Raum einschließlich der Nachbarländer
oder
und das wäre das Katastrophale, vielleicht sogar Europa, Asien und Amerika.
Es könnten Allianzen geschmiedet werden, von denen bisher niemand zu träumen gewagt hat, denn in diesem Krieg ginge es nicht mehr nur um religiöse Differenzen, sondern um ein unentwirrbares Konglomerat von Interessen: Macht, Geld, Wirtschaft, Handel, Fremdenverkehr, Wissenschaft, Künstliche Intelligenz und am Ende, um das nicht zu vergessen, um den Besitz von Bodenschätzen, ohne diese die vorhergenannten Bereiche menschlicher Verhaltensweisen untergehen würden.
Eine französische Revolution - weltweit - dürfte wohl eine Utopie bleiben.
Die derzeit regierenden Diktatoren in Russland und China, Amerika hat diesen Status noch nicht ganz erreicht, haben wie Ludwig der XIV. eine Riege geldgieriger und machthungriger Speichellecker um sich versammelt, welche von den Machenschaften ihrer Herrscher täglich profitieren.
Dass nun gegen die Mullahs vorgegangen wird, haben diese sich ihrer eigenen Gier und zusätzlich ihrer religiösen Wahnideologie zuzuschreiben.
Mittlerweile wurde aus einem kleinen 6-Tage-Krieg zwischen Israel und dem Verbund von Ägypten, Jordanien und Syrien ein Flächenbrand, der bereits bis Afghanistan und Pakistan reicht.
In keinem der arabischen Länder gab es eine Revolution. Ausgenommen Iran, dessen Bevölkerung die westliche Zuwendung ablehnte und sich damit einer religiösen Diktatur unterwarf.
Heute bereichern sich die religiösen Führer genau so, wie damals Ludwig XIV. und seine unnütz-hochnädigen Prouettendreher auf dem Parkett des Hochglanzes.
Nur, sie machen das nicht mehr im eigenen Land, sondern in den Ländern, in denen ihre finanziellen Handlanger ihnen den Boden bereiten.
Zu Hause wird mit wenig Geld und wenig Aufwand der fanatische Glaube finanziert.
Mit der Religion wird die Revolution gegen die blutrünstigen Herrscher in den heutigen Kriegsgebieten in Schach gehalten.
Ob sich in Amerika ein neuer König oder Kaiser mit uneingeschränkten Verfügungsmacht etablieren kann, hängt ganz allein von seiner Bevölkerung ab.
In Amerika gibt's die Religion des Geldes, an die das ganze Volk glaubt und an ihr hängt wie Rauschgiftsüchtige an der Nadel.
In Russland ist ein neuer Zar mit allen Befugnissen eines Kaisers bereits installiert.
Russland hat nur die Religion der Diktatur ohne einen Glauben!
Seit es besteht kennt es nur die Diktatur unterschiedlicher Despoten ohne Gewissen und ohne Kultur.
China dürfte von allen Ländern das fortschrittlichste sein.
Es hat bereits Strukturen einer Demokratie, ordnet diese aber gnadenlos dem Wohlergehen des eigenen Landes unter.
Damit schließt sich der Kreis.
Was war der Auslöser des 30jährigen Krieges? Zuerst der Glaube an die eine oder andere Religion, danach wurden ganze Landstriche geplündert, am Ende wurden die Menschen hingeschlachtet - Alles im Namen der Religion und der Gier nach Reichtum und Macht.
Macht, Gier, Angst und Ideologie waren damals die Auslöser eines grausamen Gemetzels in Zentraleuropa.
Verursacht von Männern, welche glaubten ohne sie könnte die Welt nicht existieren.
Für die damalige Zeit waren diese Männer alt.
Aber sie hingen an der Macht wie Ertrinkende an einem Holzstück im Meer.
Und heute?
Es hat sich nichts geändert, außer der Kriegsführung mit moderner Technologie.
Die Verursacher sind alte Männer am Ende ihres Lebens, welche nicht wahrhaben wollen, dass es eine höhere Macht gibt als sie selbst jemals sein könnten: Die Zeit!
Diese wird bestimmen, wann sie, falls sie einen Krieg überleben, abtreten werden müssen, ihre Atome im Kreislauf der Natur verschwinden werden und ander alte Starrköpfe ihren Platz einnehmen werden.
Es darf noch erwähnt werden, die, welch als Nachfolger gehandelt werden, mögen zwar etwas jünger sein, haben aber geistig ebenfalls bereits das Niveau ihrer noch lebenden alten Mumien erreicht, da sie sich nur zu gern in deren Nähe sonnen, ohne zu begreifen, dass das Licht ihrer Vorbilder ihren Charakter gnadenlos offenlegt.
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