Sind wir ein Abfallprodukt der Historie des Universums?
Leben im All? Eine Frage des ...
... Spektrums unseres Wissens
oder der Grenzen unseres Denkens?
Wer hat sich nicht schon mit Bekannten oder Freunden über außerirdisches Leben ausgetauscht oder zumindest darüber nachgedacht, wenn der Blick in einer sternenklaren Nacht über das Firmament gewandert ist?
Die Meinungen darüber sind vielfältig, unterschiedlich, auch konträr. Aber in allen Punkten und Denken herrscht meist Einigkeit: Es müsste ein Planet oder Planeten sein, der wie die Erde beschaffen ist.
Warum eigentlich?
Weil wir davon ausgehen, Leben im All wäre nur möglich, wenn Planeten Wasser, Sauerstoff, Kohlenstoff und Stickstoff als Grund- bzw. Basisstoffe besitzen und dazu eine Oberflächentemperatur von durchschnittlich 10° bis 20° C herrscht.
Das ist verständlich, denn wir gehen von unseren Lebensgrundlagen aus, denken dabei aber über viele Alternativen anderer Lebensgrundlagen gar nicht nach!
Sogar die Wissenschaft geht davon aus, dass Leben nur mit den genannten Grundbaustoffen und den orbitalen Voraussetzungen unseres Sonnensystems möglich sei.
Ich erlaube mir an dieser Stelle einen kurzen Ausflug in die Historie unserer Erde auf der ursprünglich mehr Co² als Sauerstoff vorhanden war und auch Leben existiert hat.
Die Grundlage unseres Lebens
Erst mit den Cyanobakterien begann die gasförmige Sauerstoffproduktion dieses Planeten, denn im Wasser war der Sauerstoff ja gebunden, im CO² war er als Gas vorhanden.
Die Fotosynthese, das größte Chmiewerk dieser Erde, nahm rasant und gnadenlos seine Arbeit auf.
Mit der Sauerstoffproduktion begann aber auch das erste Massensterben dieses Planeten, denn vielen Kleinstlebewesen, welche sich mit und von CO² ernährt hatten, wurde mit der Zeit die Lebensgrundlage entzogen.
CO² wurde plötzlich zum Grundstoff einer chemischen Reaktion degradiert.
Kohlenstoff (C) wurde zur Grundlage für die "Körper" von Pflanzen und Bäumen (Wurzeln, Holz, Stiele, ja sogar uns Menschen) und wurde damit gebunden.
Sauerstoff wurde als "Abfallprodukt" dieses Vorgangs, wir nennen es Fotosynthese, in die noch mit CO² übersättigte Luft "geblasen".
Doch nach einigen Milliarden Jahren änderte sich das und das Leben auf der Erde nahm mit dem überschüssigen Sauerstoff rasant Fahrt auf.
Aus dem "Abfall" Sauerstoff entstand neues, anderes Leben - auch wir sind ein Produkt dieser Entwicklung.
Was aber wäre, hätte es diese, ich nenne es Fehlkonstruktion, "Cyanogeburt" nie gegeben?
Wie hätte sich das Leben auf unserem Planeten entwickelt?
Wären auch Lebewesen entstanden, welche mit CO², Wasser und anderen organischen Produkten die Erde bevölkern hätten können?
Wer weiß, vielleicht wären es Lebewesen geworden, welche nur im Wasser gelebt hätten, weil dort der gebundene Sauerstoff für deren Leben in ausreichender Menge vorhanden gewesen wäre.
Denken wir an die Fische, welche über die Kiemen Sauerstoff aus dem Wasser gewinnen. Welse können dies sogar über die Haut.
Wasser wiederum ist entstanden aus den beiden Gasen Wasserstoff und Sauerstoff - dem sogenannten Knallgaseffekt.
Doch nun zur entscheidenden Frage:
Könnte es sein, dass in näheren oder auch den entferntesten Regionenen unseres Universums Leben existiert, welches ohne oder mit nur sehr wenig Sauerstoff auskommt, dessen Lebensgrundlage nicht Wasser sondern die Gase Wasserstoff und Sauerstoff als getrennte Elemente bilden?
Was sind die "Urgase" und welche Gase sind deren Dauerbegleiter? Und, in welcher Menge sind diese im Universum vorhanden?
1. Wasserstoff mit rund 75 %
2. Helium mit rund 23 %
3. Die "Restgase":
Sauerstoff ca. 1 %
Kohlenstoff ca. 0,5 %
Neon ca. 0,1 %
Stickstoff ca. 0,1 %
Wenn man jetzt noch anfügt, dass diese Gase zusammen nur ca. 5 % der gesamten Materie im Universum ausmachen und der Rest (ca 85 %) Dunkle, also uns unbekannte Materie, darstellt, dann wird einem klar, wie winzig und unbedeutend unser Dasein im Universum letztendlich ist.
Vor allem aber erscheint es nun nicht unmöglich, dass es durchaus Leben in den weiten des Universums geben könnte, welches andere Entwicklungsstufen durchlaufen hat bzw. noch immer durchläuft, eben wie wir auf unserer Erde.
Leiden wir an einem Denkfehler?
Wir begehen evtl. den Fehler, zu sehr auf unsere Evolution fixiert zu sein, statt nach Alternativen zu suchen oder zumindest deren Existenz nicht auszuschließen.
Die Frage, wie Helium, das alles entscheidende Gas, entsteht bzw. wie es entstanden sein könnte wird bis heute auf den Urknall zurückgeführt.
Was aber wenn es den Urknall gar nicht gab, sondern die Dunkle Materie, ich nenne sie Energie der Zeit, unendlich ist, und das Universum sich immer noch in der Phase der Urentwicklung befindet, auch wenn es vor ca, 13,8 Mrd. Jahren erstmals in Erscheinung trat.
Warum? Das ist die entscheidende Frage!
Weil sich plötzlich Licht gebildet hat.
Woher kam dieses?
Kann es sein, dass sich in der Unendlichkeit der Zeit ein "Knoten" gebildet hat, welche von der Masse der Zeit immer fester zusammengepresst worden ist, weil sich seine kleinsten Teilchen zu einem gigantischen Magnet entwickelt haben, das umliegende Energie immer mehr angesaugt hat.
Als dann eine Grenze der Dichteverarbeitung ereicht war, löste sich der Knoten auf und dehnt sich noch heute immer weiter aus.
Vermutlich um noch mehr Energie in seinem Raum sammeln zu können, woher auch immer er diese beziehen könnte.
Das Ergebnis dieses Prozesses könnte Licht gewesen sein: Eine lautlos Materie in unserem Weltraum, der es aber nicht gestattet ist, die gesamte Materie zu beleuchten, sondern nur die Bereiche, deren Oberfläche Licht reflektieren kann.
Oder ist es anders, und die dunkle Matetie ist in der Lage, Photonen zu schlucken, um die Wirkung des Lichts zu reduzieren?
Was wissen wir bis heute?
Heute besteht das Universum - nach aktuellem Wissen - aus ~68% Dunkler Energie, ~27% Dunkler Materie und nur zu ~5% aus der Materie, die wir sehen (Sterne, Planeten, Gase und ja auch wir zählen dazu).
Ist Helium evtl. auch nur ein "Abfallprodukt" dieses Vorgangs, den ich auch nach 13,8 Mrd. Jahren noch immer Ur-Entstehung des Universums im unendlichen Körper der Zeit nenne, weil dieser Vorgang vermutlich immer noch andauert und noch lange nicht abgeschlossen sein wird.
Wenn Wasserstoff und Helium durch das Zusammenpressen dieses damals gigantischen Magnets aus dunkler Materie hervorgegangen sein sollten, könnte es sich dann um "Abfallprodukte" einer gigantischen Ansammlung von Protonen und Neutronen handeln?
Sind, wie bei einer Urananreicherung zusätzlich "Abfallprodukte" wie Elektronen entstanden, welche sich sofort um ihre "Erschaffer", die Protonen und Neutronen, scharten, damit diese sich überhaupt erst zu Materie verbinden konnten?
Die Elektronen wurden die Kreisläufer der Atome und verbinden sich mit anderen Elektronen - mal laut, aber meist leise und unbemerkt.
Wasserstoff und Sauerstoff ein Paar ind doch immer wieder Single
Da wir nicht wissen, wie und wo sich Wasserstoff und Sauerstoff zum Element Wasser verbunden haben, könnte es also durchaus sein, dass beide Gase separat, aber in Koexistenz Bausteine für ein Leben ohne Wasser aber mit einer Umkehrfunktion der Fotosynthese Leben erschaffen haben könnten, welches sich von Kohlenstoff und Stickstoff ernährt, dabei aber Neon als "Abfallprodukt" erzeugt.
Über eine starke Elektronenstrahlung würde so wiederum Licht erzeugt: Elektronen geben Energie ab, Neon mimmt sie auf und kommt zum Leuchten.
Zurück zu uns und evtl. anderen Lebewesen auf anderen Planeten im Universum
Wir kennen über unsere Periodensystem und physikalische Verhaltensweisen die Ursache von Lichtquellen.
Diese Erkenntnisse, so genial sie sein mögen, könnten uns aber, auch unbewusst, gedankliche Handschellen anlegen, weil wir, egoistisch wie wir nun mal sind, nur von unserem Denken und Wissen leiten lassen.
Wir bewegen uns in unseren uns bekannten Pfaden des Denkens und der dafür erforderlichen Erfahrungen
Nach dem Motto, "es kann nicht sein. Was nicht sein darf."
So wie wir verzweifelt versuchen das Verhalten kleinster Teilchen zu erforschen bzw. deren Verhalten und Eigenschaften zu beweisen, so sehr sollten wir doch auch in der Lage sein, nach anders gestaltetem Leben im Universum zu suchen, oder zumindest davon ausgehen, dass unsere Lebensbedingungen auf der Erde nicht der Weiskeit letzter Schluss sein könnten.
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