Grüße vom Grantler aus Bayern (8): Weitsicht und Energie
Wie war das doch als wir die Ampel noch hatten?
Weg mit der Atomkraft.
Nur noch erneuerbare Energie.
Weg mit allen Verbrennern, nur E-Autos.
Raus mit allen Verbrennerheizungen!
Nur noch Wärmepumpe und Solar.
Weg mit dem Fleisch!
Nur noch Bio-Vollkost.
"E" war der Buchstabe der "Weltrettung", welcher den Spruch "Am deutschen Wesen soll die Welt genessen" zum Leidwesen vieler hierzulande wieder auferstehen ließ.
"So laar" sagt man in Bayern, wenn der Topf leer ist und man doch noch Hunger hat.
Deutschland sollte umgeackert werden; Wie eine Blumenwiese auf deren Fläche man nur noch Monokulturen anzubauen gedenkt.
Dass dies alles eine Übergangszeit von 20 bis 30 Jahren erfordert, ein mehrfaches an Energie jeglicher Art verschlingt und die Bereitschaft erst steigt, wenn dafür die Grundsteine gelegt und das Fundament gegossen ist, davon wollten die Theoretiker der Weltvetbesserunsideologie nichts wissen.
Besser gesagt, sie waren gar nicht in der Lage sich darüber den Kopf zu zerbrechen, denn wo die Luftpumpe der Ideologie nichts anderes zustande bringt, als leere Worthülsen zu kreieren, kann der Verstand keine Pläne entwerfen.
Das ist ungefähr so, als würde ein Oktoberfestzelt dauernd Werbung für günstiges Bier machen, am Ende aber den tollen Preis nur für eine Radlermass gelten lassen.
Dafür aber auch noch Eintritt für den Zeltbesuch verlangen
Weitsicht, Planung und Energie in jeglicher Form rufen nach Zeit, Geduld und Vernunft.
Gerade das passt nicht ins Weltbild von ego-gesteuerten Menschen, welche glauben alles müsse nach ihren miesen Tönen tanzen.
Schauen wir nach Amerika!
Wer glaubt denn noch, dass dort noch ein Funken Vernunft im Weißen Haus zu finden ist.
Wer nicht den "eleganten Hüftschwung" des ewig blonden Jünglings mit Fersensporn beherrscht und in seiner Reihe mittanzt, kann sein Säcklein packen und nach Hause gehen.
Auch von dort soll die Welt in ein neues Zeitalter geführt werden: Macht, Geld und Gier!
Gut, dagegen mag gar nichts einzuwenden sein, solange keine Bomben fallen.
Wen aber Bomben und Raketen die neuen, diplomatischen Dialoge sind, könnte es sehr ungemütlich werden, für alle, welche die Welt als Spielweise ihrer Interessen und Ideologien missbrauchen.
Vor allem für alle, welche ohne ausreichende Rohstoffe geglaubt haben, es sei alles kostengünstig zu haben, solange man nur gut bezahlt und vom Frieden redet.
Ja, bezahlt haben die Bürger für die Ideen ihrer Herrscher und "Pseudo-Demokraten schon genug: In Russland und der Ukraine mit dem Leben von vielen Soldsten, in der Ukraine mit dem Tod vieler Zivilisten.
Im nahen Osten bezahlen nun viele für ihren Glauben, der mit dem Ölreichtum engstens verbunden ist.
Israel und Palästina bekämpfen sich wie Raubtiere, welche ihre Reviere verteidigen, nur weil Fundamentalisten vorgaukeln, ihre Kultur sei die einzig wahre der Welt.
Noch bezahlen die Bürger Europas und Amerikas "nur" mit immer höher steigenden Preisen für den Irrsinn der Weltpolitik.
Ob es so bleibt?
Die einen sagen so! Die anderen sagen soo?
Wie gut ist es doch um Bayern bestellt!?
Unser Ministerpräsident bringt Bier vom Hofbräuhaus nach Texas, um dort für Technologieansiedelungen in Bayern zu werben.
Nur Bier?
Da hätte er doch auch Gutscheine für Firmenautos von Audi und BMW mitnehmen sollen, nicht zu vergessen einige Fendttraktoren und den "Himmel der Bayern", das Hacker-Zelt als Party-Edition mit Klimaanlage und robotergesteuerten Bierbänkeaufstellern.
Als "Herrscher Bayerns" sollte Zukunft und Größe keine Grenzen haben!
Mal was für die Zukunft der Dienstleistung.
Die Krönung wäre eine riesige Hüpfburg mit den Alpen im Hintergrund und den bekanntesten Denkmälern bayerischer Städte von Garmisch bis Bayreuth.
Also mit zehn Sätzen von der Allianz-Arena zur Würzburger Feste und von dort zum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg, da der Reichstag ja nicht in Bayern liegt.
Größe wird in den USA ja geliebt: So ein Quadratkilometer dürfte es schon sein. Man soll ja Bayern nicht kleiner machen als es ohnehin schon großartig ist.
Die Kinder, welche diese Hüpfburg nutzen, verschwinden für einige Zeit aus dem Blickfeld ihrer Eltern und lernen: Bayern ist sicher!
Ich bin mir sicher, Trump würde das beeindrucken, vor allem wenn er mit geschmeidigen Hüpfbewegungen und wallendem Haar auf einem kleinen Teil Europas "Herumtrumpeln" könnte und ihm dabei zugejubelt würde.
Halt, ein Golfabschlag vom GC Eichenried sollte noch dabei sein, um der ganzen Sache weltpolitische Eleganz zu verleihen. Das Green auf dem eingelocht wird müsste in Garmisch-Partenkirchen liegen!
Davor steht der "Herrscher Bayerns" mit all seiner Bescheidenheit hinter einem Buchenholzbetriebenen Grill auf dem "Nürnberger Brodweaschd" darauf warten, in ein "Weggla" gebettet, mit Senf liebevoll umschmeichelt, von einem amerikanischen Präsidenten als "Franggenburger" vertilgt zu werden.
So schaut's aus wenn Bayern mal seine Vielfalt auspackt und Weltpolitik macht!
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