Grüße vom Grantler aus Bayern (8): Weitsicht und Energie

 




Wie war das doch als wir die Ampel noch hatten?


Weg mit der Atomkraft.

Nur noch erneuerbare Energie.

Weg mit allen Verbrennern, nur E-Autos.

Raus mit allen Verbrennerheizungen!

Nur noch Wärmepumpe und Solar.

Weg mit dem Fleisch!

Nur noch Bio-Vollkost.


"E" war der Buchstabe der "Weltrettung", welcher den Spruch "Am deutschen Wesen soll die Welt genessen" zum Leidwesen vieler hierzulande wieder auferstehen ließ.


"So laar" sagt man in Bayern, wenn der Topf leer ist und man doch noch Hunger hat.


Deutschland sollte umgeackert werden; Wie eine Blumenwiese auf deren Fläche man nur noch Monokulturen anzubauen gedenkt.


Dann kam der politische Big Bäng Deutschlands, welcher einerseits zu überfüllten Wartezimmern in den Praxen von Psychotherapeuten politisch angeschlagener Euphoristen, andererseits für eine Welle der Erleichterung sorgte, welche plötzlich verschwand, wie die Surfwelle im Englischen Garten Münchens. 


Das war ungefähr so, als würde ein Oktoberfestzelt dauernd  Werbung für günstiges Bier machen, am Ende aber den Preis nur für ein Mineralwasser gelten lassen. 

Um dafür aber auch noch zusätzlich Eintritt für den Zeltbesuch verlangen.


Weitsicht, Planung und Energie in jeglicher Form rufen nach Zeit, Geduld und Vernunft.


Gerade das passt nicht ins Weltbild von ego-gesteuerten Menschen, welche glauben, alles müsse nach ihren  Tönen tanzen, welche doch nur mit der Mundharmonika der Worte kreiert wurden


War in den Gesichtern des Zeitalters Merkel manche Stirnfalte auf temporäre Aktivität eingestellt, veränderte sich deren Verhalten während der Ära Scholz in einen Dauermodus, was sich unter Scholz nun zum Schrei des Gemäldes Munchs entwickeln dürfte.


Schauen wir nach Amerika!


Wer glaubt denn noch, dass dort noch ein Staubkorn Vernunft im Weißen Haus zu finden ist, wo doch täglich mit dem Staubsauger der Unverfrorenheit gereinigt wird.

Wer nicht den "eleganten Hüftschwung" des blonden, deutschstämmigen "Jünglings" mit Fersensporn beherrscht und in seiner Reihe mittanzt, kann sein Säcklein packen und nach Hause gehen.


Auch von dort soll die Welt in ein neues Zeitalter geführt werden, ins Zeitalter der Magie: Macht, Geld und Gier!


Gut, dagegen mag noch gar nichts einzuwenden sein, solange keine Bomben fallen.

Wen aber Bomben und Raketen die neuen, diplomatischen Dialoge sind, könnte es sehr ungemütlich werden, für alle, welche die Welt, ihr Land oder nur Politik als Spielweise ihrer Interessen und Ideologien missbrauchen.


Vor allem für alle, welche ohne die vorhandenen Rohstoffe Wissen und Erfahrung  geglaubt haben, es sei alles möglich, solange man gut bezahlt, vom Frieden träumt und seine Bevölkerung mit dem Halogenstrahl der eigenen Unterbelichtung ausreichend blenden kann.


Ja, bezahlt haben Menschen für die Ideen ihrer Herrscher und "Pseudo-Demokraten schon genug: In Russland und der Ukraine mit dem Leben von vielen Soldaten, in der Ukraine zusätzlich mit dem Tod vieler Zivilisten. 


Im nahen Osten bezahlen nun viele für ihren religiösen Glauben, der mit Öl, Palmen und Esel engstens verbunden ist.


Israel und Palästina bekämpfen sich wie Raubtiere, welche ihre Reviere verteidigen, nur weil Fundamentalisten vorgaukeln, ihre Kultur sei die einzig wahre der Welt.


Der Tod als politischer Diplomat der Gewalt feiert seine nie endende Wiederkehr im Kreislauf der Geschichte.



Noch bezahlen die Bürger Europas und Amerikas "nur" mit immer höher steigenden Preisen für den Irrsinn der Weltpolitik. 

Ob es so bleibt?

Die einen sagen so! Die anderen sagen soo?



Wie ist es nun um Bayern bestellt!?

Unser Ministerpräsident bringt Bier vom Hofbräuhaus nach Texas, um dort für Technologieansiedelungen in Bayern zu werben.

Nur Bier?

Da hätte er doch auch Gutscheine für Firmenautos von Audi und BMW mitnehmen sollen, nicht zu vergessen einige Fendttraktoren und den "Himmel der Bayern", das Hacker-Zelt als Party-Edition mit Klimaanlage und robotergesteuerten Bierbänkeaufstellern.


Als "Herrscher Bayerns" sollte Zukunft und Größe keine Grenzen haben!


Noch was für die Zukunft der Dienstleistung.

Die Krönung wäre eine riesige Hüpfburg mit den Alpen im Hintergrund und den bekanntesten Denkmälern bayerischer Städte von Garmisch bis Bayreuth.

Also mit zehn Sprüngen von der Allianz-Arena zur Würzburger Feste und von dort zur Kaiserburg in Nürnberg, um am Ende aus dem Obersalzberg kurz nach Salzburg zu hüpfen.

In Ramstein kann das Hüpfeiland verlassen werden, um wieder festen Amerikanischen Boden zu betreten.


Größe wird in den USA doch geliebt: So ein Quadratkilometer dürfte es schon sein. Man soll ja Bayern nicht kleiner machen als es  ohnehin schon großartig  ist.

Die Kinder, welche diese Hüpfburg nutzen, verschwinden für einige Zeit aus dem Blickfeld ihrer Eltern und lernen: Bayern ist nivht nur sicher, es begeistert Jung und Alt.


Ich bin mir sicher, Trump würde das beeindrucken, vor allem wenn er mit geschmeidigen Hüpfbewegungen und wallender, blonder Haartolle auf einem kleinen Teil Europas "herumtrumpeln" könnte und ihm dabei zugejubelt würde.


Halt, ein Golfabschlag vom GC Eichenried sollte noch dabei sein, um der ganzen Sache weltpolitische Eleganz zu verleihen. Das Green der Bahn Airforce 1, auf dem eingelocht wird, müsste in Garmisch-Partenkirchen liegen!


Davor steht der "Herrscher Bayerns" mit all seiner Bescheidenheit hinter einem Buchenholzbetriebenen Grill auf dem "Nürnberger Brodweaschd" darauf warten, in ein "Weggla" gebettet, mit Senf liebevoll umschmeichelt, von einem amerikanischen Präsidenten als "Franggenburger" vertilgt zu werden.


So schaut's aus wenn Bayern mal seine Vielfalt auspackt und Weltpolitik macht!


Da könnten sich Bundeskanzler oder auch *Innen eine Scheibe Berliner Zungenwurst abschneiden.

Obwohl, in manchen Teilen Berlins soll das Wort Bundeskanzler durch den Begriff Bushidokannsler bereits in der Ungangssprache kursieren und Rammo der Begriff für "klare Kante" im Umgang des friedlichen Miteinanders zementiert sein.


So ist es eben. Heute so. Morgen so und Übermorgen andersrum.

Politik hat Suchtpotential und es ist das einzige Rauschmittel, welches legal über Steuern finanziert werden darf.

Nicht einmal Drogenbeauftragte dürfen sich dabei zu Wort melden, denn Demokratie lebt teilweise sogar von undefinierbarer Sucht nach "Besser und Perfekter", ohne genau zu wissen, wie das zu bewerkstelligen sein soll.















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