Gedicht: Der Mensch, die Suche, das Glück ...

 






Der Mensch, er sucht das Glück ...

... doch wo er suchen soll,

das weiß er nicht!


Glück, das Zauberwort,

fünf Buchstaben nur

und doch ein Sehnsuchtsort.

Die Suche, Tortur pur!


Suche wird zur Sucht.

Glück wird zum Opiat,

hilft bei der Flucht

aus dem Lebensprekariat.


Alle sind davon betroffen,

suchen mit dem Geistdetektor.

Sie dabei innigst hoffen,

zu finden, den Glückskollektor.


Zu genießen den Moment,

ohne Krankheit oder Hunger!

Von Freisein, ohne Kummer

ist leider vielen fremd.



Geld, Gier und Macht!

Besitz mit mehr Schein als Sein

Darüber das Glück nur lacht.

Es gibt sehr gern, fordert aber ein!


Leben heißt nicht nur zu nehmen!

Glück sucht eine Heimat.

Sind wir bereit sie ihr zu geben?

Oder denken wir zu platt?


Wir möchten, wollen, müssen,

drängeln, schimpfen, kritisieren,

statt den Moment zu küssen,

um dann mit der Zeit zu flanieren!


Das Glück liegt in der Hand der Zeit,

Diese zärtlich zu umfassen,

dazu sei jederzeit bereit!

Um das Nichts schnell zu verlassen!


Oscar Springer

Urheberrecht









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